Melvyn Lorenzen Julian von Haacke Luca Zander

Immer wieder schaut Comunioblog auch auf den Nachwuchs der Bundesligisten. Gerade in der Saisonvorbereitung auf die Bundesliga-Saison erhalten die Talente Gelegenheit, sich zu präsentieren. Aber wer hat wirklich die Chance auf Einsätze? Wer lohnt sich eventuell bei Comunio? Wir schauen uns fünf Youngster von Werder Bremen an.

Melvyn Lorenzen (Stürmer, 940.000)

Beim Stürmer ließe sich ohne Problem das „Was-wäre-wenn-Spiel“ auspacken. Was wäre, wenn er nicht so häufig verletzt gewesen wäre? Zwei schwere Knieverletzungen bremsten den 20-Jährigen aus. Sein Bundesliga-Debüt feierte er bereits am 8. Spieltag der Saison 13/14. Dass danach nur vier weitere Einsätze hinzukamen, lag eben an den langwierigen Verletzungen. Auf einen Muskelfaserriss folgte ein Knorpelschaden, dann war ein Außenmeniskuseinriss dran. Erst am letzten Spieltag der Vorsaison war er wieder dabei. Das ändert nichts daran, dass die Verantwortlichen große Stücke auf den schnellen Angreifer halten. Dass er die Qualität hat, zeigte er mit seinem Tor gegen Hannover 96, das stark an die Glanztaten von Thierry Henry erinnerte. Trainer Viktor Skripnik plant ihn als ersten Stürmer von der Bank ein. Da sind Einsätze auf jeden Fall garantiert.

Julian von Haacke (Mittelfeld, 170.000)

Auch von Haacke hätte schon längst sein Bundesliga-Debüt gefeiert, wenn nicht ein Kreuzbandriss dazwischen gekommen wäre. Dieser zwang den technisch versierten Mittelfeldspieler zu einer fast einjährigen Pause. Jetzt ist der gebürtige Bremer, der im Schatten des Weserstadions aufwuchs, endlich fit und fest im Vorbereitungskader. Für den 21-Jährigen ist es eine richtungsweisende Saison. Schafft er es mit seiner Ballsicherheit und Spielintelligenz im Profiteam festzuspielen, oder reicht es vorerst nicht für die Ansprüche ganz oben. Skripnik kennt ihn aus der U 23 und wird ihn sicher im Laufe der Saison einsetzen. Im Rautensystem der Bremer kommt er für die Halbpositionen in Frage – auch als offensiv ausgerichteter Sechser ist er eine Option.

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Luca Zander (Abwehr, 160.000)

Ein bisschen ermüdet ist es schon, aber auch Zander kommt gerade erst von einer schweren Verletzung zurück, die ihm seine ersten Einsätze in der Bundesliga kostete. Die sieben Bundesliga-Einsätze, die Marnon Busch zu Beginn der vorherigen Saison machte, hätte Zander haben können. Doch eine Knieverletzung stoppte ihn in der Vorbereitung, Busch nahm seinen Platz ein und zog in der Hierarchie am 19-Jährigen vorbei. Zander wird das größere Talent bescheinigt, zudem ist er defensiv stärker als der brachiale Busch, der nur zu gern, die Außenbahn entlang pflügt. Insofern ist es immer auch eine Frage des Spielstils, auf wen Skripnik als Backup von Theodor Gebre Selassie setzen möchte. Bleibt Zander gesund, sind ihm aber Bundesliga-Einsätze sicher. Zumal Clemens Fritz nicht mehr als Rechtsverteidiger eingesetzt werden wird.

Maximilian Eggestein (Mittelfeld, 160.000)

Eggestein durfte in der Vorsaison gleich zweimal Bremer Spektakelfußball auf größter Bühne schnuppern. Sein Debüt feierte er beim Hinrunden-Befreiungsschlag gegen Paderborn und wurde damit nach Thomas Schaaf zum zweitjüngsten Bundesligaspieler in der Werder-Geschichte, der zweite Einsatz folgte in der Rückrunde bei der 3:5-Niederlage gegen Wolfsburg. „Ich kenne Maxi schon von meiner Arbeit bei der U17 und der U23. Er ist ein junger Spieler, der großes Potenzial mitbringt und sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt hat.“, sagt Skripnik über den Achter, der aber in der Jugend vornehmlich offensiver eingesetzt wurde und dadurch eine Menge Torgefahr ausstrahlt. Kurzeinsätze sind drin.

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Lukas Fröde (Mittelfeld, 230.000)

Der defensive Mittelfeldspieler besitzt schon mal einen großen Vorteil. Mit 1,92 Meter muss er sich nicht, anders als andere Talente, die Robustheit für die erste Liga aneignen, er bringt sie einfach mit. Fröde ist eher der Typ Frank Baumann, der unauffällig seine Arbeit verrichtet und dessen Bedeutung erst auffällt, wenn er nicht auf dem Platz steht. In der Vorsaison ließ Skripnik ihn eine Minute Bundesliga schnuppern, in der neuen Spielzeit dürfte sich das Minutenkonto weiter erhöhen. Im defensiven Mittelfeld sind die Bremer nun mal bekanntlich nicht gerade üppig besetzt.

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Autor: ComunioMagazin

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