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Auch wenn Russland Gastgeber der WM ist, die Sbornaja ist weit davon entfernt ein Titelfavorit zu sein. Zwar stehen Stanislav Cherchesov neben einigen junge Talente auch erfahrene Spieler zur Verfügung – bei einem europäischen Spitzenklub aber steht keiner unter Vertrag. Was kann man von den Russen also erwarten?
Qualifikation: Als Gastgeber musst sich Russland nicht für die WM qualifizieren und nahm dadurch nicht an der Qualifikation teil. Die letzten Testspiele wurden allesamt verloren – allerdings setzte man bewusst auf extrem starke Gegner. Gegen Brasilien (0:3) und Frankreich (1:3) hatte man noch kaum eine Chance, gegen Argentinien (0:1) und Spanien schlug man sich zuletzt aber wacker.
Player to watch: Alan Dzagoev ist so etwas wie das letzte große Versprechen des russischen Fußballs. Der inzwischen 27-Jährige galt zu den Endzeiten der damaligen Superstars wie Andrej Arshavin & Co. als der Hoffnungsträger, bislang aber konnte er die hohen Erwartungen noch nicht erfüllen. Gelingt es dem offensiven Mittelfeldspieler vielleicht jetzt bei der Heim-WM?
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Youngster to watch: An Dzagoevs Seite sollte man definitiv ein Auge auf Aleksandr Golovin werfen. Der 21-Jährige soll das Herzstück und der Taktgeber der russischen Truppe werden. Bei ZSKA spielte der zentrale Mittelfeldspieler eine bockstarke Runde.
Trainer: Seit 2016 trainier Stanislav Cherchesov nun die Sbornaja und bereitete diese auf die WM vor. Bekannt in Deutschland ist der ehemalige Keeper, der selbst 50 Länderspiele für die Sowjetunion, GUS und die Russische Federation bestritt, aus seiner Zeit zwischen 1993 und 1995 Dynamo Dresden. Daher spricht auch fließend Deutsch. Als Trainer feierte er 2016 mit Legia Warschau in Polen das Double, zuvor wurde er 2. der Premier Liga mit Spartak Moskau.
































