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Die Bundesliga wird immer mehr zur Liga der Talente. Auch in diesem Sommer ist die Durchlässigkeit zwischen Jugend und Profis wieder immens hoch. Diese fünf Spieler sind jetzt noch spottbillig, könnten aber richtig durchstarten.
Muhammed Kiprit (Hertha BSC, Sturm, 290.000)
Der 18-Jährige hat in der A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost die Hertha mit 22 Treffern zur Meisterschaft geschossen und ist Torschützenkönig geworden. Mehrere Klubs aus der Premier League, darunter zum Beispiel der FC Liverpool, waren am Mittelstürmer interessiert. Nun gab es aber von der Hertha in der vergangenen Woche den ersten Profivertrag. Kiprit machte zwar ein Länderspiel für die türkische U19, entschied sich anschließend aber für Deutschland, wo er aktuell ebenfalls zum Kader der U19 gehört.
Elias Abouchabaka (RB Leipzig, Sturm, 280.000)
„Ein Spieler mit unbegrenzten technischen Möglichkeiten“ lobte etwa der deutsche U17-Nationaltrainer Christian Wück seinen Schützling, der seit Jahren lehrbuchmäßig alle U-Nationalmannschaften des DFB durchläuft. Abouchabaka ist ein offensiver Außenbahnspieler, der im Eins-gegen-eins genauso gut ist wie im Passspiel. Darüber hinaus legt er unheimlich viele Tore auf. Alleine 17 Assists gab er in der vergangenen A-Jugend-Saison in nur 23 Spielen.
Josh Sargent (Werder Bremen, Sturm, 860.000)
Auch nicht unbedingt alltäglich: Ohne auch nur ein Spiel im Profibereich gemacht zu haben, hat es Josh Sargent bereits zu drei Einsätzen für die US-Nationalmannschaft gebracht. Und gleich bei seinem ersten Spiel traf er das Tor. Die Vorschusslorbeeren sind also groß. Dennoch ist man sich bei Bremen recht sicher, vielleicht das größte Talent des US-amerikanischen Fußballs verpflichtet zu haben. Obwohl er, weil Minderjährig, bis vor kurzem noch keine Spielberechtigung hatte, trainiert Sargent schon seit Winter bei den Werder-Profis mit und hat dort in Max Kruse einen Mentor gefunden.
Simon Asta (FC Augsburg, Abwehr, 170.000)
Der FC Augsburg hat viele junge Eigengewächse mit ordentlich potenzial in seinen Reihen. Stellvertretend hierfür sei an dieser Stelle Simon Asta genannt. Gerade erst mit einem Profivertrag ausgestattet, gab der 17-Jährige schon in der vergangenen Spielzeit sein Bundesliga-Debüt und trainiert, obwohl eigentlich noch B-Jugendspieler schon seit Monaten bei Manuel Baum mit. Das seine Position des Rechtsverteidigers eine Problemstelle beim FCA ist, dürfte die Einsatzchancen des U17-Nationalspielers zusätzlich erhöhen.































