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Es ist längst kein Geheimnis mehr: Youssoufa Moukoko ist die größte deutsche Sturmhoffnung. Und: Der Dortmunder Nachwuchsspieler wird wohl schon dieses Jahr in der Bundesliga spielen.

Inmitten der ganzen Corona-Krise ist es fast schon ein wenig untergegangen, dass die DFL das Mindestalter in der Bundesliga auf 16 Jahre herabgesetzt hat – genau wie es in den anderen großen Ligen schon lange üblich ist.

Den Antrag hatte Borussia Dortmund nicht ohne Eigeninteresse gestellt. Schließlich hat man mit Youssoufa Moukoko das größte Sturmtalent des Landes in den eigenen Reihen. Moukoko ist in der Dortmunder U19 schlicht unterfordert. Ohne das Herabsetzen der Altersgrenze hätte ihn der BVB wohl zwangsweise nach England oder Spanien verleihen müssen, um ihm den nächsten Schritt zu ermöglichen. „Das wäre nicht im Sinne des deutschen Fußballs gewesen“, sagt Dortmunds Nachwuchskoordinator Lars Ricken.

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Borussia Dortmund: Dan-Axel Zagadou. Erst als Lucien Favre auf den jungen Franzosen setzte, fand Dortmund endlich Stabilität. Wie ein Computer agiert Zagadou bisweilen im Zweikampf und Spielaufbau und hat Manuel Akanji längst verdrängt (59 Punkte). © imago images / Team 2

Und dieser Schritt heißt natürlich Profifußball. Moukoko gilt als eines der größten Phänomene, die es im deutschen Jugendfußball je gegeben hat. Obwohl stets zwei Jahre jünger als seine Mit- und Gegenspieler, hat er 83 Tore in 50 Spielen in der U17 Bundesliga erzielt. Seit Sommer spielt er in der U19 des BVB, kommt dort in 20 Partien auf 34 Treffer und wird sich zum dritten Mal in Folge die Torjägerkanone holen.

Was ihn auszeichnet, ist aber nicht etwa seine Körperliche Statur (für einen Stürmer ist er mit 1,77 Meter eher klein), sondern vielmehr sein Torinstinkt. Moukoko trifft – relativ einfach gesagt – aus allen Lagen. Eine Fähigkeit, die man entweder hat oder eben nicht.

Marktwert jenseits der 30 Mio.?

Nun soll Moukoko also bald schon mit den Profis trainieren. Schon seit geraumer Zeit besitzt er einen Millionen schweren Ausrüstervertrag von Nike. Doch, dass er auch Profi wird, ist „so sicher wie das Amen in der Kirche“. Das sagt sein aktueller U19 Trainer Michael Skibbe.

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Und Fakt ist auch: Moukoko wird bei Comunio einen extremen Hype auslösen. Dass er in Sphären jenseits der 30 Millionen kommt, so wie zuletzt Erling Haaland oder Philippen Coutinho, scheint sehr wahrscheinlich. Das interessante dabei: Weil er aus der eigenen Jugend kommt, wird er mit 160.000 am unteren Marktwertende eingepreist. Es wird also ein fröhliches Wettbieten um den jungen Mann geben, wobei sich einige Manager enorm bereichern können, andere werden wiederum Millionen verlieren.

Ein wenig gedulden müssen sich Comunio-Manager aber noch: Moukoko feiert erst am 20. November 2020 seinen 16. Geburtstag. Vorher darf er auch nach neuer Regel nicht in der Bundesliga spielen. Spätestens von jetzt  an sollte sein Name aber vorsorglich schon mal ganz oben in jedem Notizblock stehen!

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Autor: Karol Herrmann

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