Matthias Ginter (M.) bleibt wohl langfristig bei Borussia Mönchengladbach.

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Mit Matthias Ginter bleibt einer der besten deutschen Innenverteidiger bei Borussia Mönchengladbach. Das könnte ein Signal für den ganzen Kader der Fohlen sein – und auch entscheidende Optionen für die Comunio-Manager mit sich bringen.

Die Interessenten standen bei ihm Schlange. Inter Mailand, Atletico Madrid oder der FC Chelsea, alle befassten sich mit Matthias Ginter, dessen Vertrag bei Borussia Mönchengladbach im kommenden Sommer ausläuft. Zwar besitzen die Fohlen eine einseitige Option auf eine Verlängerung bis 2022, dennoch wurde über einen Abgang des Innenverteidigers spekuliert. 

„Ich habe die Anfragen natürlich registriert und mich über diese gewisse Wertschätzung gefreut, aber auch oft genug betont, wie gut es mir in Gladbach geht“, verriet der 26-Jährige im Interview mit dem kicker am Montag, wo er sich auch trotz der kurzen Vertragsdauer und der Angebote eindeutig zu seiner Zukunft äußerte: „Ich bleibe definitiv in Gladbach!“

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Zwar hat der Weltmeister von 2014 noch keinen neuen Vertrag unterschrieben, dennoch scheint Ginters Verbleib fix und könnte ein Signal an die anderen begehrten Kicker im Kader der Fohlen sein. „Die aktuelle Mannschaft besitzt großes Potenzial und der Trainer bedeutet noch mal einen riesigen Mehrwert für uns“ sagte Ginter weiter: „Der Verein ist gerade dabei mit den tollen Fans und dem Umfeld etwas aufzubauen. Ich habe in diesem Zusammenhang auch noch große Ziele.“

Die Zukunft von Borussia Mönchengladbach: Ginters Ja und die Folgen bei Comunio

In der Tat könnte im Borussia-Park in den kommenden Jahren Großes entstehen. Durch den Verbleib Ginters, endet lediglich der Vertrag von Lars Stindl im kommenden Sommer. Denis Zakaria, der aktuell verletzt ist, aber über dessen Abschied in der Vergangenheit auch immer mal wieder spekuliert wurde, hat einen Kontrakt bis 2022. Auch Nico Elvedis Vertrag läuft noch zwei Jahre, dieser verlängert sich aber nach einer gewissen Anzahl von Einsätzen automatisch. 


 

Die Arbeitspapiere der Leistungsträger Alassane Plea, Marcus Thuram oder Yann Sommer laufen noch bis 2023. Auch der von Breel Embolo und Weltmeister Christoph Kramer besitzen die gleiche Laufzeit. Die Verträge von Flo Neuhaus und Stefan Lainer laufen gar bis 2024. Um die Zukunft muss man sich bei der Borussia also keine Gedanken machen – das Gerüst in Gladbach steht!

Manager Max Eberl kündigte zudem sogar an, dass man in diesem Transfer-Sommer nicht auf Verkäufe angewiesen ist. Sprich: Der Kader wird also nochmal stärker als in der vergangenen Spielzeit. Mit Hannes  Wolf haben die Borussen ein vielversprechendes Talent aus Leipzig geholt, der mittelfristig der Stindl-Nachfolger werden könnte, wenn die Fohlen die Kaufoption im kommenden Sommer ziehen. 

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Mit dem 23-jährigen Elvedi und Ginter haben die Fohlen auf Jahre keinen Bedarf in der Innenverteidigung. Die bilden gemeinsam mit Sommer und Neuhaus die Zukunfts-Achse der Borussia. Wie lange man Plea und vor allem Thuram letztlich halten kann, wird man sehen. Die Corona-Krise hat einiges verändert, weshalb keine verrückten Summen in den kommenden Jahren mehr gezahlt werden dürften.  

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Auf die beiden Innenverteidiger der Gladbacher könnte man auch bei Comunio bauen. Aktuell sind sie für um die 6 Millionen zu haben – eigentlich fast ein Schnäppchen, wenn man sich die Preise bei den Konkurrenten anschaut. Die Borussia ist drauf und dran, sich unter den Top 4 der Bundesliga zu etablieren. Daher sollte man sich den einen oder anderen Akteur für die kommende Spielzeit sichern. 

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Autor: Florian Schimak

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