Matip, FC Ingolstadt, beim Spiel Borussia Mönchengladbach - FC Ingolstadt

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Der FC Ingolstadt verblüfft die Liga. Dritter der Auswärtstabelle, die wenigsten Gegentore der Liga nach den Bayern und für einen Aufsteiger ein sensationeller zehnter Platz. Wir zeigen euch wer in Ingolstadt derzeit Leistungsträger ist und wer nicht. 

Am letzten Spieltag stoppten die Schanzer den Gladbach-Express mit einem ersten Remis –  nach sechs Siegen in Folge. Wer hier an Mauertaktik denkt, hat weit gefehlt. Matip und Hartmann hatten sogar beste Möglichkeiten den FC Ingolstadt in der ersten Halbzeit in Front zu bringen.

Tor und Abwehr

Mit dem starken Rückhalt durch Torwart Ramazan Özcan, ist die Defensive des FC Ingolstadt das Prunkstück der Mannschaft. Insgesamt hat die Hintermannschaft 198 Punkte eingeheimst und ist mit neun Gegentreffern, neben den Bayern, die einzige Mannschaft im einstelligen Bereich in dieser Statistik. Özcan ist regelmäßig auf dem Posten, muss aber weit weniger Paraden zeigen als manch einer seiner Torwart-Kollegen. Im Torwart-Ranking hat Özcan die Top-Fünf nur knapp verpasst und rangiert konstant auf dem sechsten Platz. Auch wenn sein Marktwert kürzlich erst leicht gesunken ist, diesen Torwart sollte man im Blick behalten.

Ein wahrer Senkrechtstarter ist Marvin Matip. In dieser Saison hat er bereits 49 Punkte bei Comunio erreicht. Eine stattliche Anzahl nach dem zwölften Spieltag! Matip ist aber nicht nur Abwehrspieler, sondern strahlt auch Torgefahr aus. Beim 1:1 gegen seinen Ex-Verein, den 1.FC Köln, traf er zur Führung und gegen Gladbach hätte er beinahe auch den ersten Treffer des Spiels, freistehend vor Sommer, per Kopf erzielen können. Ein umtriebiger Spieler, dessen Weg auch weiterhin bergauf führen wird. Sein aktueller Marktwert 3.190.000 € – Tendenz steigend.

Auch Tobias Levels ist nicht mehr wegzudenken beim FC Ingolstadt. Mit seinen Flankenläufen konnte er seinen Kollegen im Sturm zwar noch nicht so recht weiterhelfen, doch machte Levels jüngst im Spiel gegen Schalke 04 auch als Torschütze auf sich aufmerksam. Gegen Borussia Mönchengladbach am vergangen Spieltag verfehlte er das Tor mit einem Distanzschuss nur knapp. Levels‘ Markwert legte um 9,5 % zu und beträgt derzeit 3.110.000 €. Geht es mit dem FC Ingolstadt so weiter, wird auch Levels Wert bestimmt noch weiter steigen.

Auch Hübner und Suttner sollten hier Erwähnung finden. Beide liegen zwar mit ihren Marktwerten jenseits der Zweimillionen, doch können sich ihre Comunio-Punkte mit je 28 und 32 durchaus sehen lassen.

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Mittelfeld

Im zentralen Mittelfeld der Ingolstädter kommt Pascal Groß regelmäßig zum Zug. Sein letztes Tor schoss er zwar bereits vor einigen Wochen gegen Eintracht Frankfurt, am achte Spieltag (12 Punkte), doch punktet er seither regelmäßig (6, 4, 2, 2). Die eher magere Ausbeute spiegelt sich daher auch in seinem Marktwert wider. Um 5,2 % fiel dieser auf 4.230.000 €. Damit ist Pascal Groß wahrlich kein Schnäppchen, aber 58 Punkte bei Comunio haben bekanntlich auch ihren Preis. Denn seit Beginn der Saison steigerte Groß seinen Markwert um über eine Million.

Alfredo Morales gehört eindeutig zu den Verlierern dieser Saison. Sein Markwert zu Saisonbeginn halbierte sich fast auf derzeit 800.000 €. Mit gerade einmal 12 Punkten ist das auch nicht weiter verwunderlich. Hasenhüttl hatte in zuletzt erst spät eingewechselt oder früher vom Feld geholt. Seit dem sechsten Spieltag weist Morales‘ Punktekonto eine Bilanz von -2 Punkten auf. Alfredo Morales befindet  sich also in einem Tief und sollte daher besser erst mal nicht eingesetzt werden.

Ein weiterer Mittelfeldmann ist Romain Brégerie. Er wurde erst zuletzt immer wieder mal eingewechselt und sammelte durch diese Kurzeinsätze 6 Punkte bei Comunio. Seine Tendenz ist steigend, wenn er auch bislang nur anhand weniger Einsätzen zu bewerten war.

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Sturm

Der Sturm der Schanzer fiel bisher nicht sonderlich durch Bestleistungen auf. Stehen beim FC Ingolstadt zwar nur neun Gegentore auf der einen Seite, so ist der Torerfolg nur siebenmal eingetreten. Zieht man die drei Tore, die Matip, Levels und Groß in dieser Saison erzielt haben ab, bleiben für die Abteilung Sturm nur vier Tore als Arbeitsnachweis übrig. Zu wenig, um den Ingolstädter Sturm überhaupt besonders hervorheben zu können.

Neben den etablierten Stürmern Moritz Hartmann (21 Punkte) – ein verwandelter Elfmeter gegen Bremen, dem Australier Leckie (27 Punkte) – ein Tor am dritten Spieltag gegen den FC Augsburg – und Lukas Hinterseer (15 Punkte) – ein Tor gegen Mainz – sieht es dann schon ziemlich mau aus. Kein weiterer Stürmer bei den Ingolstädtern kann einen zweistelligen Punktestand aufweisen. Weder der agile Kachunga ( 4 Punkte), der noch im letzten Jahr in Paderborn für Tore sorgte, noch Lex (3 Punkte) konnten sich bisher für Einsätze bei ihrem Trainer empfehlen.

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Autor: Peter Johann Friedrich

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