Gideon Mensah wechselt zum 1. FC Köln

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Luka Lochoshvili bringt Mentalität in die Abwehr des 1. FC Köln, Gideon Mensah Qualität für die linke Seite. Wir stellen die beiden Neuzugänge vor. Schnappen sie sich Stammplätze – und lohnen sie sich bei Comunio?

Luka Lochoshvili: Mentalität für den 1. FC Köln

Position und bisherige Karriere: Luka Lochoshvili ist ein Innenverteidiger mit starkem linken Fuß, der auch auf der linken Seite aushelfen kann. „Mit seiner Persönlichkeit, seiner Zweikampfstärke und seiner körperlichen Präsenz – insbesondere in der Luft – wird er unserer Defensive zusätzliche Stabilität verleihen“, freut sich Thomas Kessler, der Geschäftsführer des 1. FC Köln.

In der vergangenen Saison überzeugte Lochoshvili beim 1. FC Nürnberg auch als Torjäger: Fünfmal traf der 1,92-Meter-Mann selbst, dreimal davon per Kopf. Auch für die georgische Nationalmannschaft war er in 32 Einsätzen bereits für vier Tore verantwortlich.

Internationale Erfahrung hat er auch auf Klubebene. Lochoshvili spielte bereits in seiner Heimat Tiflis, in der Jugend von Dynamo Kiew, beim Wolfsberger AC und bei den italienischen Klubs Cremonese und US Salernitana. Seinen Durchbruch erzielte der 28-Jährige jedoch mit einer tollen letzten Saison in Nürnberg. Dadurch schoss sein Marktwert in die Höhe, sodass der 1. FC Köln knapp fünf Millionen für ihn hinlegte.

Situation: Lochoshvili hat beste Chancen, beim Domstadt-Klub direkt Stammspieler zu werden. Als Linksfuß ist er für die zweite Position in der Innenverteidigung prädestiniert. Darüber hinaus bringt er eine Mentalität mit, die der Mannschaft bislang abging.

„Der lässt sich nichts erzählen. Es ist wichtig, dass wir auch diesen Charakter in der Mannschaft haben. Einer, der auf dem Platz auch mal durchgreifen kann. Ich glaube, das ist etwas, das uns vielleicht in Phasen teilweise gefehlt hat“, so Rene Wagner, der Trainer des 1. FC Köln. Lochoshvili war der Wunschspieler, und ihm wird eine Führungsrolle zugetraut.

Marktwert und Entwicklung: Von drei Millionen ging es nicht wirklich bergauf, was auch mit der allgemeinen Preisentwicklung im Managerspiel zusammenhängt. Hier ist in der ersten Juli-Hälfte öfter Flaute, bis die Vorbereitung Fahrt aufnimmt. Lochoshvili könnte seinen Marktwert bis zum Saisonstart durchaus halten – und erhöhen, sollte er sein Punktepotenzial auspacken. Bei Comduo war er mit 166 Zählern der zweitbeste Verteidiger der letzten Saison.

 

Gideon Mensah: Kölns neuer Stamm-Linksverteidiger?

Position und bisherige Karriere: Gideon Mensah ist auf der linken Seite zu Hause, kann sowohl in der Viererkette als auch vor einer Dreierkette und im linken Mittelfeld spielen. „Gideon ist ein Spieler, der sich konsequent in den Dienst der Mannschaft stellt und auf dem Platz mit hoher taktischer Disziplin, Defensivstärke und Dynamik überzeugt“, so Kessler.

Der Ghanaer kam vor zehn Jahren zum FC Liefering in den RB-Kosmos und durchlief mehrere Stationen in Österreich, wobei er auf 13 Spiele in der ersten und 47 Spiele in der zweiten Liga kam. Zwischen 2019 und 2022 wurde er dreimal verliehen: Zu Zulte Waregem nach Belgien, Vitoria Guimaraes nach Portugal und Girondins Bordeaux nach Frankreich.

Anschließend verbrachte er vier Jahre bei AJ Auxerre, wo er einen Abstieg und Wiederaufstieg mitmachte und bis zuletzt Stammspieler war. Zudem spielt er seit 2019 für die ghanaische Nationalmannschaft, so auch in zwei WMs, zuletzt als Stammspieler über volle 360 Minuten. Nachdem sein Vertrag in Auxerre auslief, zog er ablösefrei zum 1. FC Köln weiter.

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Situation: Mensah hat fürs Erste beste Chancen, Stammspieler zu werden. Der 1. FC Köln hat nach dem Abgang von Kristoffer Lund keinen etatmäßigen Linksverteidiger mehr im Kader. Ein Konkurrent könnte noch kommen, dieser wäre aber wohl eher Herausforderer. Mensahs Chancen hängen von seiner Vorbereitung und dem Kaliber des Spielers ab, der womöglich noch verpflichtet wird.

Marktwert und Entwicklung: Bei Comunio kostet Mensah zunächst zwei Millionen. Tendenziell könnte es einen Tick bergauf gehen, drei Millionen dürften aber erst einmal nicht drin sein. Deutet sich ein Stammplatz an, könnte ein Marktwert von zweieinhalb Millionen zum Saisonstart realistisch sein.