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In der 2. Bundesliga sind 15 Spieltage absolviert – sowohl oben als auch unten in der Tabelle zeichnen sich deutliche Tendenzen ab. Freiburgs Nils Petersen räumt sämtliche Preise ab, Duisburgs Rückkehr könnte von kurzer Dauer sein.

Wäre es nicht so kitschig, könnte man diesen Text mit Worten beginnen wie diesen: Nils Petersen und der SC Freiburg – eine Geschichte von wahrer Treue in einer Zeit, die für so etwas eigentlich keinen Platz lässt. Und die Überschrift könnte dann lauten: Nils Petersen und der SC Freiburg – Ja, es ist Liebe.

Selbst wenn man derlei fußballromantische Ausbrüche mühevoll unterdrückt, so muss man doch eins feststellen: Es ist schon besonders, dass Nils Petersen sich nach dem Abstieg des SC Freiburg aus der Bundesliga entschieden hat, nicht zu einem anderen Bundesligisten zu wechseln und stattdessen mit dem SC in die 2. Liga zu gehen.

Noch besonderer wird die Geschichte beim Blick auf Petersens zwischenzeitliches Arbeitszeugnis: 14 Tore in 14 Spielen sind schon ein guter Grund zum Angeben. Zudem hat der Stürmer noch drei weitere Tore vorbereitet. In der zweiten Liga macht ihn das zum mit Abstand besten Torjäger.

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Dem VfL Bochum geht die Puste aus

Maßgeblich wegen Petersens Toren führt der SC Freiburg die Tabelle der 2. Liga nach 15 Spielen an – punktgleich jedoch mit RB Leipzig. Auf dem Relegationsplatz lauert der FC St. Pauli, gefolgt vom SV Sandhausen und der SpVgg Greuther Fürth. Raketenstarter VfL Bochum stand bis zum achten Spieltag auf Platz eins, ist seither aber bis auf den sechsten Rang abgerutscht.

Am anderen Ende der Tabelle ist der Aufsteiger MSV Duisburg auf dem letzten Tabellenplatz schon leicht abgeschlagen: Von Effenbergs SC Paderborn auf dem ersten Nichtabstiegsplatz trennen die Zebras sieben Punkte. Vorletzter ist Fortuna Düsseldorf, auf dem Abstiegsrelegationsplatz steht 1860 München – beide Klubs haben bisher 13 Punkte erwirtschaftet.

Fortuna Düsseldorf steht bei Comduo besser da

Die tatsächlichen Kräfteverhältnisse an der Tabellenspitze spiegeln sich auch in der Comduo-Statistik wider: Auch hier führt der SC Freiburg die Liga an; insgesamt 685 Punkte haben die Spieler aus dem Breisgau bisher erspielt. Zweiter ist in diesem Ranking der FC St. Pauli mit 625 Comduo-Punkten, Dritter RB Leipzig mit 589 Zählern.

Ginge es nach Comduo, müsste 1860 München das Tabellenschlusslicht sein – 263 Punkte sind die magere Beute der Löwen aus 15 Spielen. Auf den Plätzen 16 und 17 stehen der FSV Frankfurt und der MSV Duisburg. Fortuna Düsseldorf hingegen – im wahren Leben Vorletzter der 2. Bundesliga – steht in der Tabelle nach Comduo-Punkten auf einem soliden zwölften Platz.

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Nils Petersen: der Beste und der Teuerste

Die beiden punktbesten und gleichzeitig teuersten Spieler sind – wenig überraschend – Nils Petersen (108 Punkte) und sein Freiburger Kollege Vincenzo Grifo (86 Punkte), der seinen Beitrag zum Projekt Wiederaufstieg bisher in Form von sieben Toren und vier Vorlagen leistete. Drittbester Spieler ist mit 80 Punkten Bochums Simon Terodde, der bisher zehn Tore geschossen hat.

Zwar nicht in der Liste der zehn besten Spieler, dafür aber Dritter im Ranking der teuersten ist Leipzigs Neuzugang Davie Selke. Sieben Tore und zwei Vorlagen gehen bisher auf sein Konto, bei Comduo ergibt das 69 Punkte.

Selkes Ex-Klub Werder Bremen steht in der Bundesliga aktuell übrigens auf Platz 14, mit nur drei Punkten Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz. Was er tun würde, wenn er mit Leipzig gegen Bremen in der Relegation spielen müsste? Auch diesen fußballromantischen Ausbruch wollen wir uns an dieser Stelle verkneifen.

Noch nie von Comduo gehört? Dann probier es jetzt aus!

Autor: Marcus Erberich

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