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Erstaunlich, wie Achim Beierlorzer nur eine Woche nach seiner Entlassung in Köln die Mainzer zu einem Kantersieg in Hoffenheim führte – in Unterzahl. Das sind die Gewinner und Verlierer des Trainerwechsels.
Gewinner
Karim Onisiwo (Sturm, 3.890.000, 39 Punkte)
Viel wollte Achim Beierlorzer ja nicht ändern, doch mit der Herinnahme des Österreichers konnte man schon irgendwie rechnen. Onisiwo hat, was Dynamik anbetrifft, einfach deutliche Vorteile gegenüber Adam Szalai, den er aus der Startelf verdrängt hat. Ein bisschen bitter, dass er beim 5:1 selbst nicht traf, doch seine Form ist beachtlich: An den letzten vier Bundesliga-Spielen war er an vier direkt Toren beteiligt.
Pierre Kunde (Mittelfeld, 1.930.000, 39 Punkte)
Das Kraftpaket aus Kamerun musste unter Schwarz zuletzt auf die Bank. Doch mehr Gewinner geht nicht: Startelf-Einsatz unter Beierlorzer, Doppelpack und saftige 18 Comunio-Punkte: Chance genutzt, muss man klar sagen. Einziges Problem bei dieser Aktie, die jetzt sehr steil steigen wird: Kunde steht kurz vor einer Gelbsperre.
Robin Zentner (Tor, 2.030.000, 33 Punkte)
Erst im Laufe der Saison hatte Robin Zentner den mühsamen Zweikampf im Tor gegen Florian Müller für sich entscheiden können. Und es hätte nicht verwundert, wenn Beierlorzer den Kampf neu entfacht hätte. Doch so viel ändern wollte er dann doch nicht. Zentner hielt gegen Hoffenheim gleich acht Bälle – und dürfte seinen Trainer damit erst einmal überzeugt haben.
Verlierer
Adam Szalai (Sturm, 1.970.000, 12 Punkte)
Szalai war durch die vielen Verletzten im Sturm als Notlösung verpflichtet worden und genoss zumindest unter Sandro Schwarz ein recht hohes Ansehen. Sechs Mal stand er in der Startelf. Doch wenn man Szalai in seiner gesamten Karriere eins vorwerfen muss, dann ist es Konstanz. Aktuell befindet er sich klar in einem Tief (noch ohne jede Torbeteiligung). Und irgendwie passt sein Stil nicht so wirklich in das Mainzer Spiel, dass sich ja auch gerne auf Konter verständigt. Er schmorte, erstmals seit er wieder in Mainz ist, 90 Minuten auf der Bank. Wenn Mateta erst einmal zurück ist, wird es für den Ungarn noch ungemütlicher.































