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Ist ein Top-Spieler beim VfB Stuttgart nicht mehr gesetzt – oder alles harmlos? Und sollte man weiter auf einen Star von Eintracht Frankfurt bauen? Eine neue Woche, eine neue Ausgabe des Instagram-Formats Frag Comunio!
VfB Stuttgart: Droht Mittelstädt der Stammplatzverlust?
Zum dritten Mal in der Rückrunde stand Maximilian Mittelstädt nicht in der Startelf des VfB Stuttgart. Das Stichwort: Rotation – und die geht mir als Manager, der ebenfalls auf Mittelstädt setzt, natürlich auch auf den Zeiger. Die Frage würde ich dennoch recht klar beantworten. Systembedingt oder außen vor? Ich denke, weder noch.
Mittelstädt kann ebenso gut auf der linken Schiene vor einer Dreierkette spielen wie links in der Viererkette. Sprich, auch für den Fall, dass der VfB Stuttgart weiterhin auf dieses System setzt, ist mir um Mittelstädt nicht bange. Das unterstreichen auch die Aussagen von Trainer Sebastian Hoeneß in der letzten Woche.
„Maxis Wert für die Mannschaft ist sehr groß“, sagte Hoeneß in der Pressekonferenz vor dem Europa-League-Rückspiel gegen Celtic Glasgow. Dieses bestritt Mittelstädt über volle 90 Minuten, gegen Wolfsburg durfte er komplett pausieren, da das Spiel schon entschieden war. Leider ist Rotation auch in den kommenden Wochen immer mal zu erwarten, aber dass Mittelstädt beim VfB zu den wichtigsten Spielern gehört, ist für mich ohne Zweifel. Ebenso die Frage, ob man ihn bei Comunio halten sollte.
Frag Comunio: Weiter auf Eintracht-Star Uzun setzen?
Nach einem überragenden Start in die Saison mit Toren an jedem der ersten fünf Spieltage ist Can Uzun für Comunio-Manager zum Sorgenkind geworden. Aktuell laboriert er an seiner dritten Verletzung, aus dem Spiel heraus hat er seit dem 5. Spieltag nicht mehr getroffen. Sein Punkteschnitt in seinen letzten neun Einsätzen: 2,78! Sein Marktwert aktuell: rund acht Millionen.
Aber: Jetzt ist Licht am Ende des Tunnels, ein Kader-Comeback am 25. Spieltag ist denkbar. Der Spielplan sieht für Eintracht Frankfurt jetzt freundlich aus. Wenn man Uzun im Managerspiel eine „letzte Chance“ geben will, dann jetzt. Eine sichere Anlage ist er freilich nicht, aber verkaufen würde ich ihn jetzt nur, falls ein anderer, fitter und formstarker Top-Spieler gerade finanziert werden muss.
Welcher HSV-Backup könnte im Nachholspiel gefragt sein?
Für den HSV geht es am Mittwoch gegen Bayer Leverkusen, bei Comunio wird dieses Spiel als eigener Spieltag gewertet. Jetzt auf Spieler aus Hamburg zu setzen, ist also grundsätzlich eine gute Idee. Hier heißt es: Einer aus zwei – und sowohl Daniel Elfadli als auch Giorgi Gocholeishvili sind aktuell nicht gesetzt.
Beide könnten aber von Ausfällen profitieren. So ist Außenverteidiger Miro Muheim gelbgesperrt, wodurch William Mikelbrencis auf die linke Seite rückt. Rechts dürfte eher Bakery Jatta als Gocholeishvili spielen, Jatta war allerdings zuletzt gesundheitlich angeschlagen. Dass Gocholeishvili eine Chance von Beginn an erhält, ist somit nicht ausgeschlossen, wenngleich HSV-Trainer Merlin Polzin ihn zuletzt am 14. Spieltag in die Startelf warf – und zur Pause auswechselte.
Für Daniel Elfadli gilt das ebenso. Zum Einen kann er, wie die letzten Wochen gezeigt haben, immer mal den Vorzug vor Jordan Torunarigha erhalten, insbesondere im Zuge einer Rotation unter der Woche. Darüber hinaus hat sich Nicolas Capaldo verletzt, der Defensiv-Allrounder fehlt den ganzen März über. Elfadli hat also zwei Positionen, an denen er anklopft: Links in der Dreierkette für Torunarigha oder rechts für Warmed Omari.
Was mich dazu tendieren lässt, auf Elfadli zu setzen, ist der Punkteschnitt. Gocholeishvili kommt hier nur auf 1,5, Elfadli immerhin auf 2,5. Und wenn man beim Innenverteidiger des HSV generös die Rote Karte gegen Freiburg weglässt, sind es sogar mehr als drei Punkte pro Partie. Elfadli hat für mich das höhere Potenzial, bezüglich Einsatzzeit auch über das Nachholspiel hinaus.

















