Chema Andres und Angelo Stiller vom VfB Stuttgart

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Durch die Karazor-Sperre rückt Chema Andres beim VfB Stuttgart wieder in den Vordergrund, in Gladbach lohnt sich ein altbekannter Punktehamster und RB Leipzig bietet eine gewagte Kaufempfehlung für das Mittelfeld.

Stand der Marktwerte: 4. Mai 2026

Chema Andres (VfB Stuttgart, 3.990.000):

Sommerneuzugang Chema Andres spielt eine starke erste Saison beim VfB Stuttgart. In der Hinrunde hatte der 21-Jährige sogar den Stammplatz von Atakan Karazor kurzzeitig geklaut, in der Rückrunde ist er immerhin regelmäßiger Rotationsspieler. Zuletzt hatte er eher das Nachsehen, doch in den letzten beiden Spielen erwarten wir ihn in der Startelf.

Am 32. Spieltag flog Karazor mit glatt Rot vom Platz, für den Kapitän des VfB Stuttgart dürfte die Saison beendet sein. Das macht Chema sofort zum Stammplatzkandidaten für die Partien gegen Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt. Sein Marktwert steigt jetzt – wer früh aufspringen kann, sollte das tun.

Kevin Stöger (Borussia Mönchengladbach, 3.750.000):

Es gibt bei Kevin Stöger eine Faustregel: Er lohnt sich bei Comunio, wenn er einen Stammplatz hat. Das war in Gladbach sowohl unter Gerardo Seoane als auch unter Eugen Polanski oft nicht der Fall. Zuletzt durfte Stöger jedoch wieder dreimal nacheinander von Beginn an ran – und siehe da, Gladbach verlor keines dieser Spiele.

Stöger selbst nahm gegen Mainz, Wolfsburg und Dortmund jeweils fünf Punkte mit. Das ist ziemlich genau sein Schnitt in der Rückrunde, wenn man nur Startelf-Einsätze berechnet. Insgesamt steht der Gladbach-Routinier bei 89 Zählern. Elf fehlen ihm noch, um zum vierten Mal bei 100 oder mehr zu landen – und das ist durchaus machbar.

 

Bazoumana Toure (TSG Hoffenheim, 6.970.000):

13-mal nacheinander stand Bazoumana Toure für die TSG Hoffenheim von Beginn an auf dem Feld, in der Hinrunde bis zum Afrika-Cup sogar 14-mal. Der Flügelspieler hat sich in dieser Saison zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt. Das ist auch internationalen Top-Klubs nicht entgangen sein, der FC Liverpool wird mit Toure in Verbindung gebracht.

Comunio-Manager können in erster Linie darauf setzen, dass der 20-Jährige auch in den letzten beiden Spielen eine wichtige Rolle spielen wird. Für die TSG Hoffenheim geht es noch um den Einzug in die Champions League, und das Programm ist machbar. Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach warten noch auf die Kraichgauer.

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Brajan Gruda (RB Leipzig, 10.600.000):

Eine gewagtere Kaufempfehlung ist Brajan Gruda, der nach gesundheitsbedinger Pause zuletzt viermal nur Joker war. Nach der enttäuschenden Performance von RB Leipzig in Leverkusen könnte sich das ändern. Gruda, der nach seiner Einwechslung immerhin noch fünf Comunio-Punkte sammelte, könnte es im Spiel gegen den FC St. Pauli in die Startelf schaffen.

Der Winterneuzugang durfte schon zwischen dem 21. und dem 27. Spieltag sechsmal von Beginn an ran und sammelte dabei 46 Comunio-Punkte, also 7,67 im Schnitt. Gerade gegen den Tabellensiebzehnten hat er großes Potenzial, wenn er die Minuten bekommt. Damit könnte Gruda im Comunio-Meisterschaftskampf noch zum Gamechanger werden.