Transfers: Grischa Prömel kommt zum VfB Stuttgart

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Am Montag hat der VfB Stuttgart gleich zwei Transfers offiziell verkündet. Grischa Prömel kommt von der TSG Hoffenheim – und kostet keine Ablöse. Darüber hinaus verstärken die Schwaben ihr Torwartteam, Alexander Nübel wird dagegen gehen.

VfB Stuttgart verpflichtet Grischa Prömel aus Hoffenheim

Dieser Coup hatte sich lange angebahnt: Grischa Prömel wechselt von der TSG Hoffenheim zum VfB Stuttgart. Nach einer starken, endlich verletzungsfreien Saison mit sieben Toren und einer persönlichen Bestmarke von 144 Comunio-Punkten lief der Vertrag des 31-Jährigen aus. Damit kann Sportvorstand Fabian Wohlgemuth ganz in Schwaben-Manier ablösefrei zugreifen.

„Der Wunsch, zum VfB zu wechseln, steckt schon länger in mir drin“, wird Prömel von der Vereinsseite zitiert. Für ihn gehe „ein Traum in Erfüllung“ – sicherlich auch der Traum, in der Champions League zu spielen. International stand Prömel bislang sechsmal in der Conference League auf dem Feld, in der Bundesliga verfügt er über die Erfahrung von 150 Spielen.

Für Stuttgart ist Prömel zunächst eine erfahrene Verstärkung in die Kaderbreite, zugleich aber auch ein Vorgriff auf einen möglichen Wechsel von Angelo Stiller. Der Stratege auf der Doppelsechs wird in aller Regelmäßigkeit mit internationalen Top-Teams in Verbindung gebracht. Mit Prömel in der Hinterhand kann man dem Transfersommer wesentlich entspannter entgegensehen.

 

Auch Marius Funk kommt zum VfB Stuttgart – Nübel geht

Der zweite Streich folgte nur kurz nach der Verkündung der Prömel-Verpflichtung. Auch Marius Funk wird in der kommenden Saison für den VfB Stuttgart spielen. Zuletzt stieg er als Stammtorhüter mit Energie Cottbus in die 2. Bundesliga auf. Auch für ihn wird keine Ablöse fällig, da sein Vertrag zum 30. Juni ausläuft.

Für Funk ist es eine Rückkehr, nachdem er bereits zwischen 2010 und 2016 für Jugendmannschaften des baden-württembergischen Hauptstadt-Klubs spielte. „Jetzt freue ich mich sehr auf die Rückkehr und möchte meinen Teil zur Fortsetzung des eingeschlagenen Weges beitragen“, so Funk. 

Für den VfB ist der 30-Jährige die ideale Ergänzung für das Torwartteams, da er für den Champions-League-Kader einen Platz als „lokal ausgebildeter Spieler“ einnehmen kann. Die Nummer eins soll indes Dennis Seimen werden, der nach einer erfolgreichen Leihe vom SC Paderborn zurückkommen wird.

Alexander Nübel ist kein Teil der Planungen, er kehrt nach seiner Leihe zum FC Bayern München zurück. Dort würde man ihn gerne verkaufen, um ein hohes Gehalt einzusparen. Dieses Gehalt wäre in Stuttgart nicht zu stemmen gewesen. Daher hofft man in München auf Angebote aus der Premier League.