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Borussia Mönchengladbach hat zwei Top-Spieler der 2. Bundesliga als Transfers eingetütet. Enzo Leopold und David Herold könnten direkt Stammspieler werden. Wir stellen die beiden Gladbach-Neuzugänge vor.
Enzo Leopold: Reitz-Nachfolger in Gladbach
Position und bisherige Karriere: Enzo Leopold ist im zentralen Mittelfeld zu Hause, kann auf der Sechs und auf der Acht spielen und notfalls auch in der Innenverteidigung aushelfen. Gladbach-Sportchef Rouven Schröder sieht ihn als „Fixpunkt im zentralen Mittelfeld“.
Nachdem er in der Jugend des SC Freiburg bis hin zur Drittliga-Mannschaft gute Entwicklungsschritte gemacht hatte, folgte in den letzten vier Jahren bei Hannover 96 der Durchbruch. Mit 164, 200 und schließlich 201 Comduo-Punkten spielte Leopold drei hervorragende Saisons in der 2. Bundesliga. Im letzten Jahr war er der zweitbeste Mittelfeldspieler und die fünftbeste Comduo-Anlage insgesamt.
Borussia Mönchengladbach hat frühzeitig einen echten Transfer-Coup eingefädelt. Herold hatte in Hannover nur noch einen Vertrag bis zum 30. Juni – und kommt somit ablösefrei.
Situation: Leopold ist in Gladbach als Stammspieler eingeplant. Durch die Abgänge von Rocco Reitz und Yannik Engelhardt bestand im Zentrum akuter Bedarf, den der 25-Jährige direkt minimiert. Es besteht keinen Zweifel daran, dass Leopold bereits am 1. Spieltag zur Startelf der Fohlen gehören wird.
Marktwert und Entwicklung: Enzo Leopold wurde für drei Millionen im Managerspiel freigeschaltet und kostet inzwischen vier Millionen. Diese Entwicklung ist nachvollziehbar und kann auch nachhaltig sein. Wir sehen seinen vorläufigen Peak zwar eher unter fünf Millionen, in dieser Marktwertregion könnte er sich aber langfristig einpendeln. Leopold kann der nächste Punktehamster in den Reihen von Borussia Mönchengladbach werden.
David Herold: Borussia Mönchengladbach hat Netz-Ersatz
Position und bisherige Karriere: David Herold ist ein Linksverteidiger, der auch auf der linken Schiene vor einer Dreierkette spielen kann. Der Offensivdrang des 23-Jährigen spiegelt sich in sieben Assists in der vergangenen Zweitliga-Saison wider. Für Gladbach erfüllt er genau das Profil, das man nach dem Winter-Abgang von Luca Netz gesucht hat. Das ließen sich die Fohlen dreieinhalb Millionen Euro kosten.
Herold spielte für diverse Jugendmannschaften des FC Bayern und hatte im Frühjahr 2023 ein kurzes Intermezzo beim SCR Altach in der österreichischen Bundesliga, wobei er wertvolle Spielpraxis sammelte. Drei Jahre lang spielte er beim Karlsruher SC, zuletzt knackte er zweimal knapp die 100-Punkte-Marke bei Comduo. Auf Leopold-Niveau punktete er nicht, aber solide.
Situation: Auch David Herold hat bei Borussia Mönchengladbach gute Chancen, Stammspieler zu werden. Auf der Linksverteidiger-Position herrscht nicht gerade ein Überangebot, gegenüber Lukas Ullrich dürfte der Neuzugang favorisiert sein. Gelingt der Sprung in die Bundesliga, könnte Herold in Gladbach zu einer festen Stütze reifen. Schröder glaubt, dass sein Transfer „hungrig und entwicklungswillig ist“ und „noch weiteres Potenzial hat“.
Marktwert und Entwicklung: Mit Blick auf die Comduo-Zahlen kommt Herold nicht an Leopold heran, was sich in seinem Marktwert widerspiegelt. Von zwei Millionen ausgehend ging es bislang kaum bergauf, richtig Kohle machen kann man mit dem Linksverteidiger wohl nicht. Allerdings ist Herold, solange er weniger als drei Millionen kostet, als potenzieller Punktehamster eine durchaus interessante Anlage im Managerspiel.












