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Die TSG Hoffenheim rüstet sich mit den Transfers von Cajetan Lenz und Alessandro Vogt für die Zukunft. Wir stellen die beiden Neuzugänge vor – einen 19-Jährigen für das Mittelfeld und einen 21-Jährigen für den Angriff.
Cajetan Lenz: Teures Juwel für die TSG Hoffenheim
Mittelfeld, Comunio-Marktwert: 2.570.000, kam vom VfL Bochum
Position und bisherige Karriere: Cajetan Lenz ist ein zentraler Mittelfeldspieler, der am liebsten den defensiven Part übernimmt. Auf der Sechs kam er für den VfL Bochum in der vergangenen Saison auf 31 Einsätze, zwei Tore, stabile zehn Gelbe Karten und exakt 100 Comduo-Punkte.
2025/26 war für den 19-Jährigen das Durchbruch-Jahr. Zuvor hatte er noch in der U19 des VfL Bochum gespielt. Für den Ruhrpott-Klub ging er seit 2014 durch diverse Jugendmannschaften. Seine kometenhafte Entwicklung im letzten Jahr führte dazu, dass die TSG Hoffenheim zehn Millionen Euro für ihn auf den Tisch legte.
Situation: Der Sprung in die Bundesliga und die Europa League wird für Lenz eine echte Herausforderung. Er muss sich in ein bestehendes, etabliertes Gefüge eingliedern. Sein Hauptkonkurrent wird Leon Avdullahu sein, der eine sehr konstant gute Saison gespielt hat. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Lenz nicht von Anfang an gesetzt sein wird, aber auch im Zuge von Doppelbelastung und Rotation seine Chancen bekommen wird, um sich mittelfristig zu empfehlen.
Marktwert und Entwicklung: Lenz kostet aktuell bei Comunio zwischen zweieinhalb und drei Millionen. Da die Marktwerte allgemein im Aufwärtstrend sind, dürfte es noch auf über drei Millionen gehen. Mehr als vier Millionen sind aber vorerst eher nicht drin, da Lenz erst einmal in der Herausforderer-Rolle sein dürfte. Die Vorbereitung wird die weitere Richtung weisen.
Alessandro Vogt: Hoffenheim zieht Sturm-Schnäppchen
Position und bisherige Karriere: Alessandro Vogt ist ein Mittelstürmer, der auch auf den Flügel ausweichen kann. Inzwischen hat er im Sturmzentrum seine Heimat gefunden, am liebsten als Teil einer Doppelspitze. Für den FC St. Gallen war der 21-Jährige die Entdeckung der vergangenen Saison: Nach der Beförderung aus der U21 schoss Vogt in 35 Ligaspielen 15 Tore.
Dennoch reichte es etwas überraschend nicht für einen Platz im Schweizer EM-Kader. Tatsächlich wurde Vogt noch kein einziges Mal für die Nati nominiert, sondern blieb im Laufe der Saison bei der U21-Nationalmannschaft. Der TSG Hoffenheim wird das nicht unbedingt unrecht sein: Vogt kommt für eine Ausstiegsklausel in Höhe von 2,5 Millionen Euro zum Schnäppchenpreis und kann die gesamte Saisonvorbereitung mitmachen, um sich an das Team zu gewöhnen.
Situation: Für Vogt gilt dasselbe wie für Cajetan Lenz: Er ist zunächst der Herausforderer, da die Startelf steht und gut bestückt ist. Das kann sich aber noch ändern, je nachdem, was die TSG Hoffenheim auf dem Transfermarkt noch fabriziert. Sollte Fisnik Asllani beispielsweise zu einem Top-Klub wechseln, werden die Karten neu gemischt. Ansonsten ist Vogt zunächst in der Jokerrolle bzw. per Rotation auch mal in der Startelf zu erwarten.
Marktwert und Entwicklung: Aktuell kostet Alessandro Vogt bei Comunio 3,2 Millionen. Damit dürfte er seinem Peak schon recht nahe sein, mehr als vier Millionen sehen wir eher nicht. Im Laufe der Vorbereitung könnte Vogt auch wieder auf unter drei Millionen fallen, sollte sich nicht abzeichnen, dass er am 1. Spieltag bereits Chancen hat, von Beginn an zu spielen.












