Oskar Wojcik vom SV Werder Bremen - Transfers

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Mit Alexander Schlager und Oskar Wojcik hat der SV Werder Bremen einen Torhüter und einen Abwehrspieler verpflichtet, die den Kampf um die Stammplätze verschärfen. Wir stellen die beiden Neuzugänge vor.

Alexander Schlager: Nummer eins bei Werder Bremen?

Position und bisherige Karriere: Alexander Schlager ist Torhüter, 1,85 Meter groß und sehr erfahren. Abgesehen von einem Jahr in der U19 von RB Leipzig in 2014/15 hat der 30-Jährige seine gesamte Profikarriere in Österreich verbracht. Dort spielte er als junger Keeper für den FC Liefering, den SV Grödig, den Floridsdorfer AC, ehe es ihn 2017 zum Linzer ASK und 2023 weiter zu RB Salzburg zog.

Insgesamt absolvierte Schlager 241 Spiele in der österreichischen Bundesliga sowie 58 Partien im internationalen Geschäft, davon zehn in der Champions League und 23 in der Europa League. Zudem sammelte er einige Erfahrung in der österreichische Nationalmannschaft, für die er seit Ende 2019 insgesamt 30 Spiele bestritt, zuletzt vier als Stammkraft bei der Weltmeisterschaft.

Situation: Schlager sorgt beim SV Werder Bremen für einen Konkurrenzkampf, der eigentlich nicht mehr geplant schien. Karl Hein wurde vermeintlich als Nummer eins verpflichtet, doch eine klare Hierarchie ist eher unwahrscheinlich. „Wir gehen damit mit einem sehr starken Torwart-Team in die Saison, das sich immer wieder gegenseitig herausfordern wird“, so Peter Niemeyer, Leiter Profifußball der Grün-Weißen.

Schlager selbst gab sich bei seiner Vorstellung zwar nicht angriffslustig, doch seine Ambition dürfte nicht sein, auf der Bank zu sitzen. Die DeichStube und die BIld sehen ihn als starken Herausforderer für Hein, sky geht eher von einem offenen Konkurrenzkampf aus. Da Hein bei seiner festen Verpflichtung als Nummer eins bezeichnet wurde, dürfte der Este einen Vorsprung haben.

Marktwert und Entwicklung: Bei Comunio kostet Schlager zunächst 1,5 Millionen. Der Neuzugang-Hype könnte für einen kurzen Aufwind sorgen, doch die ungeklärte Stammplatzfrage wird seinen Preis recht schnell wieder drücken. Richtung Ende der Vorbereitung wird sich eine klare Richtung herauskristallisieren. Bis dahin sollten Comunio-Manager vorsichtshalber damit rechnen, dass Schlager bei Werder die Nummer zwei sein wird.

 

Oskar Wojcik: Youngster für die Werder-Abwehr

Position und bisherige Karriere: Mit seinen 1,91 Metern Körpergröße ist Oscar Wojcik ein Hüne für die Innenverteidigung mit starkem rechten Fuß. Der 22-Jährige kommt aus der Jugend von Cracowia und hat bis auf einige Monate als Leihspieler für GKS Belchatow bislang nur für seinen Heimatklub gespielt.

In der vergangenen Saison feierte Wojcik seinen Durchbruch. In der polnischen Ekstraklasa absolvierte er 31 Spiele und avancierte zum Shooting Star. „Oskar war in der vergangenen Saison einer der auffälligsten Spieler in der polnischen Liga“, freut sich Niemeyer. Der Youngster feierte zudem im Mai sein Debüt für die polnische Nationalmannschaft. Für Werder Bremen wurden bei der Verpflichtung mindestens drei Millionen Euro fällig.

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Situation: Der Konkurrenzkampf in der Abwehr der Grün-Weißen ist offen. Wojcik „kann von Beginn an eine gute Rolle für uns spielen“, urteilt Trainer Daniel Thioune. Heißt: Es geht nicht darum, den 22-Jährigen langsam heranzuführen. Er ist direkt ein potenzieller Stammspieler.

Sein Hauptkonkurrent dürfte Amos Pieper sein. Der Vorteil für Wojcik: Pieper wird immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Der Nachteil: Wenn der Routinier fit ist, zeigt er in der Regel starke Leistungen. Agiert Werder mit einer Dreierkette, könnten auch beide gemeinsam spielen.

Marktwert und Entwicklung: Mit einem Startwert von zwei Millionen wurde Wojcik im Managerspiel passend bepreist. Er ist erst einmal teurer als Pieper, aber günstiger als Marco Friedl. Alles in allem könnte der Pole etwa in diesem Preisbereich bleiben, bis die Vorbereitung Erkenntnisse über seine kurzfristigen Stammplatzchancen bringen wird.