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Mit großen Erwartungen standen sie in den Kadern vieler Comunio-Manager, nach sieben Spieltagen fällt die Bilanz ernüchternd aus. Was ist bloß los mit Stafylidis, Cordoba, Bartels, Coke und Havertz?

Jhon Cordoba (1. FC Köln, 1.890.000, -4 Punkte)

Als Modeste-Nachfolger geholt, für viele im Sommer sogar ein Transfer-Coup, ist Cordoba inzwischen das Gesicht der Kölner Krise. Und auch, dass er wohl in diesem Leben kein Knipser mehr wird, ist längst bekannt. Trotzdem wird Cordoba als fleißiger Arbeiter und Rammbock geschätzt. Etwas mehr Spielintelligenz würde man sich manchmal vielleicht noch zusätzlich zu der aufwändigen Spielweise wünschen.

Und auch, wenn er mit einer nicht näher definierten Muskelverletzung jetzt erst einmal ausfällt, wird Cordoba noch genügend Spielzeit bekommen, denn es mangelt beim FC schlicht an Alternativen. Inzwischen ist auch Artjoms Rudnevs weg und Claudio Pizarro wird es in diesem Leben wohl nicht mehr über die vollen 90 Minuten schaffen. Wenn ihm Pizarro im Training aber vielleicht mal erklärt, wie man den Ball in den Maschen versenkt, wird irgendwann auch beim Kolumbianer der Knoten platzen.

Konstantinos Stafylidis (FC Augsburg, 1.110.000, 2 Punkte)

Er war der große Emporkömmling der Saison 2016/17: Mit einem enormen Schuss und teils roher Gewalt spielte sich der kompromisslose Grieche in die Herzen der Augsburg-Fans, holte bei Comunio starke 102 Punkte. Und nun: Stafylidis hat in dieser Saison gerade einmal zehn Minuten auf dem Platz gestanden. Immerhin ist er effizient, holte in dieser kurzen Zeit noch zwei Punkte. Dennoch hat er seit Saisonbeginn gut 2 Millionen an Marktwert verbrannt.

Die internationale Comunio-Elf der Saison 2017/18

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Tor: Marc-Andre ter Stegen | Spanien | FC Barcelona | 42 Punkte | Bildquelle: Imago

Die Krise des 23-Jährigen hat zwei Gründe: Da wäre zum einen seine Wechselposse im Sommer. Ein Transfer zum HSV schien nur noch Formsache. „Ich wusste nicht, ob ich bleibe oder gehe“, so Stafylidis im Kicker. „Der Trainer meinte, es sei besser, wenn ich nicht spiele, weil ich mit dem Kopf nicht hier sei.“ Nun ist das Thema längst vom Tisch, in der Zwischenzeit hat aber sein Konkurrent links hinten Philipp Max seine Sache so gut gemacht, dass der sich praktisch von alleine aufstellt. Und auch die Prognosen stehen schlecht. Denn etwas weiter vorne, wo Stafylidis zumindest in der griechischen Nationalmannschaft gesetzt ist, spielt beim FCA mit Caiuby ein weiterer absoluter Leistungsträger dieser Saison.

Fin Bartels (Werder Bremen, 2.150.000, 3 Punkte)

Bartels galt aber Jahre hinweg als eher durchschnittlicher Fußballspieler, bis er sich 2016/17 in einen förmlichen Rausch spielte. Die Geschwindigkeit war beim Bremer schon immer da, doch jetzt traf er auf einmal sogar das Tor und glänzte als vielfacher Vorbereiter. Wer auf ihn bei Comunio vertraute, durfte sich am Ende der letzten Saison über 120 Punkte freuen.

In dieser Saison aber hakt es gewaltig. Kaum Glück im Abschluss, dazu gewinnt Bartels erschreckend wenig Zweikämpfe. Doch sein größtes Problem dürfte die Abwesenheit von Max Kruse sein, mit dem er in der Vorsaison perfekt harmonierte. Fazit: Bartels hat seinen Platz in der Werderaner Offensive trotzdem einigermaßen sicher und es kann bei ihm eigentlich nur noch besser werden. Spätestens wenn im November dann sein Spezi Kruse wieder zurückkehrt.

Coke (FC Schalke 04, 610.000)

Der dreimalige Europa-League-Gewinner hat in dieser Saison noch nicht eine Sekunde gespielt, pendelt irgendwo zwischen Bank, Tribüne und Lazarett. Domenico Tedesco hat offensichtlich keine Verwendung für den erfahrenen Spanier. Grund ist in erster Linie seine Position als Rechtsverteidiger, die es im 3-4-3-System unter Tedesco schlicht nicht mehr gibt. Dass jetzt auch noch der arbeitslose Rechtsverteidiger Sascha Riether reaktiviert wurde, spricht nicht dafür, dass man weiter auf Coke baut.

Teil 1: Die Gewinner der Länderspielpause
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Einige Bundesliga-Profis haben die Länderspielpause genutzt, um bei ihren Nationalmannschaften ordentlich Werbung in eigener Sache zu machen. Teil 1 heute mit Protagonisten von Leverkusen, Bayern, Wolfsburg, Köln, Hertha und Hoffenheim.

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„Wir überlegen deshalb, ihn mal als Sechser einzusetzen“, gab Manager Christian Heidel jüngst zu Protokoll. Doch die Aussichten stehen schlecht. Prognose: Coke wird Schalke schon im Winter verlassen, ohne auch nur eine Sekunde gespielt zu haben.

Kai Havertz (Bayer Leverkusen, 2.970.000, 4 Punkte)

Seit Heiko Herrlich bei der Werkself das Sagen hat, ist es ein wenig ruhig um Kai Havertz geworden. Nur zwei Startelf-Einsätze in der Bundesliga, dafür zweimal Bankdrücker über die vollen 90 Minuten. Das dürfte ein wenig unbefriedigend für das erklärte Tafelsilber von Leverkusen sein, an dem angeblich der FC Liverpool schon schwer baggert.

Havertz ist offensiv zwar nahezu auf jeder Position einsetzbar, doch die Konkurrenz ist dort enorm groß. Brandt, Bellarabi und der sich aufdrängende Bailey auf den Außenbahnen, vorne ist das Duo Volland/Alario aktuell gesetzt. Und so muss sich Havertz wohl oder übel erst einmal mit der Jokerrolle anfreunden und kann nur hoffen, dass er in seiner kurzen Einsatzzeit so treffsicher ist, wie mit der U19. Dort erzielte er in der Länderspielpause in zwei Partien gleich fünf Treffer.

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