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Mit Marko Pjaca bekommt Schalke einen kroatischen Nationalspieler von Juventus Turin, der sogar über EM-Erfahrung verfügt. Doch zuletzt lief es beim 22-Jährigen bescheiden. Der Neuzugang im Check.
Position: Pjaca startet seine Karriere einst als Rechtsaußen, wechselte dann aber vornehmlich auf die linke Seite. Dort kann er mit seinem starken Rechten besser in die Mitte ziehen und abschließen. Der spiegelverkehrte Robben sozusagen. Der Kroate hat aber auch schon als Zehner oder hängende Spitze agiert. Kurzum: Im offensiven Mittelfeld kann er auf jeder Position spielen.
Bisherige Karriere: Ausgebildet bei Dinamo Zagreb, debütierte er bei den Senioren nach seinem Wechsel zum Ligarivalen NK Lokomotiva Zagreb in der 1. Liga Kroatiens – als 16-Jähriger. Dort ging es dann steil bergauf: 2014 wechselte Pjaca wieder zu seinem Heimatverein zurück, wurde mit Dinamo zweimal Meister und Pokalsieger und zweimal als Fußballer des Jahres in Kroatien ausgezeichnet. Den vorläufigen Höhepunkt erreichte er 2016 als EM-Teilnehmer, wo er als Stammspieler bis ins Achtelfinale kam und beim Sieg gegen den amtierenden Europameister Spanien in der Startelf stand. Das weckte Begehrlichkeiten und so sicherte sich Juventus Turin im Sommer 2016 die Dienste Pjacas für rund 23 Mio. Euro Ablöse. Es folgte prompt der Karriereknick: Vor allem wegen eines Kreuzbandrisses kam Pjaca in der Serie A bislang nur auf 14 Einsätze. Seit November ist er nun aber wieder fit – und trotzdem wurde er von Juve-Trainer Massimiliano Allegri nicht berücksichtigt. Mit der Leihe zum FC Schalke will der 22-Jährige Spielpraxis sammeln, um vor allem seine WM-Chancen wahren.































