Foto: © imago images / Sven Simon
Der Africa Cup of Nations, das afrikanische Gegenstück zur Europameisterschaft, wurde pandemiebedingt um ein Jahr verschoben, wird 2022 aber trotz Pandemie stattfinden. Welche Bundesligaspieler fehlen? Wer springt dafür ein?
Odilon Kossounou (Bayer Leverkusen, Elfenbeinküste)
Die Länderspielreise von Odilon Kossounou ist vor allem für einen bitter: Ihn selbst. Natürlich wird er sich auf die Nationalmannschaft freuen, doch nach Anlaufschwierigkeiten konnte er sich gerade wieder mehr Einsätze erarbeiten, dabei war er auch flexibel und spielte als Rechtsverteidiger. Doch jetzt wird ihn die Abwesenheit im Vereinsfußball wieder zurückwerfen.
Edmond Tapsoba (Bayer Leverkusen, Burkina Faso)
Besonders bitter ist es auch für Leverkusen, denn auch Edmond Tapsoba wurde von seiner Nationalmannschaft nominiert und wird im AFCON spielen. Damit fehlen der Werkself zwei der drei Innenverteidiger der Hinrunde den kompletten Januar durch.
Dreifach bitter: Mit der kürzlich bekanntgewordenen Corona-Erkrankung fällt obendrauf noch Innenverteidiger Nummer 4 Piero Hincapie aus. Die Defensive der Leverkusen stellt sich damit fast alleine auf. So wird wohl Sinkgraven auf der Linksverteidiger-Position auflaufen, sein rechtes Pendant wird Jeremie Frimpong sein. Und in der Mitte arbeitet Stammkraft Jonathan Tah zusammen mit dem variabel einsetzbaren Panagiotis Retsos zusammen.
Omar Marmoush (VfB Stuttgart, Ägypten)
Bei der ägyptischen Nationalmannschaft wird Leih-Stuttgarter Omar Marmoush auflaufen. Für den VfB Stuttgart ist das ein Problem, das sich lösen lässt: Marmoush war als Reaktion auf die Verletzung von Sasa Kalajdzic ausgeiehen worden. Dieser kehrt nun zum Rückrundenauftakt zurück und dürfte nicht lange brauchen, um wieder in der Startelf zu finden zu sein.
Außerdem ist mit Silas Katompa Mvumpa ein weiterer Offensivspieler nach Kreuzbandriss wieder voll einsatzbereit. Die schöne Zeit beim Africa-Cup dürfte für Marmoush also von den Sorgen um seinen heimischen Stammplatz beim VfB Stuttgart etwas getrübt werden. Er könnte dann zwar auch neben Kalajdzic (Silas rechter Flügelspieler) auflaufen, jedoch verliert er zunächst mal den Anschluss.































