1. FC Heidenheim: Gimber, Mainka & Co. liefe

Foto: © imago images / Jan Huebner
Der 1. FC Heidenheim ist mit vier Unentschieden in die Rückrunde gestartet. Bei Comunio ist nur Darmstadt günstiger, dabei punktet Heidenheim besser als viele teurere Teams. Wer lohnt sich besonders? Wir sortieren alle Spieler ein – von kaufen bis verkaufen.

Vom 1. FC Heidenheim unbedingt kaufen

Patrick Mainka (3.870.000), Benedikt Gimber (2.850.000), Jonas Föhrenbach (1.280.000), Omar Traore (1.150.000)

Nach nur drei Gegentoren aus den letzten vier Spielen lohnt sich die gesamte Viererkette des 1. FC Heidenheim im Managerspiel. Die Innenverteidiger Patrick Mainka und Benedikt Gimber sind Punktehamster mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis, sammeln jeweils rund vier Punkte pro Spiel. Da kann man auch über Gimbers Ausreißer nach unten gegen Hoffenheim wegsehen.

Indes haben auch die Außenverteidiger aufgeschlossen. Jonas Föhrenbach kam mit 15 Punkten aus vier Spielen aus der Winterpause, Omar Traore mit 13 Zählern aus drei Einsätzen. Nachdem er am 16. Spieltag noch auf der Bank saß, hat der Rechtsverteidiger sich eindrucksvoll wieder ins Stammteam gespielt. Beide sind momentan absolute Comunio-Schnäppchen.

Aktuell gute Anlagen des 1. FC Heidenheim

Jan-Niklas Beste (8.160.000), Jan Schöppner (2.240.000), Kevin Müller (2.020.000), Adrian Beck (1.450.000)

Als Schnäppchen kann man Jan-Niklas Beste zwar nicht mehr bezeichnen, dafür ist er ein etablierter Top-Spieler – und kurz davor, als erster Heidenheimer die 100-Punkte-Marke zu knacken. Inzwischen wird er sogar als EM-Kandidat gehandelt. Jan Schöppner sammelt 3,42 Punkte pro Spiel, Torhüter Kevin Müller gehört zu den besten auf seiner Position.

Indes hat sich Adrian Beck in den letzten Wochen ins Stammteam gespielt, gegen Dortmund musste er jedoch angeschlagen bis zur Schlussphase zusehen. Dennoch hat er im direkten Duell mit Marvin Pieringer um den zweiten Platz im Offensivzentrum noch gute Karten – und den niedrigeren Marktwert.

 

Preis-Punktepotenzial in Ordnung

Tim Kleindienst (5.540.000), Eren Dinkci (4.620.000), Marvin Pieringer (1.720.000), Lennard Maloney (1.180.000), Florian Pick (570.000), Kevin Sessa (540.000), Denis Thomalla (240.000)*, Vitus Eicher (160.000)

*im Aufbautraining

Stürmer Tim Kleindienst liefert, was er soll, aber auch nicht mehr, als man für seinen Marktwert erwarten kann. Das gilt momentan auch für Eren Dinkci, einen der Aufsteiger dieser Saison. Bei Marvin Pieringer haben wir schon angeschnitten, dass es in puncto Stammplatz eng wird – er kommt aber von der Bank, wenn er nicht startet.

Lennard Maloney ist Stammspieler, seine Punktzahlen sind aber noch nicht auf dem Niveau mancher Teamkollegen. Indes können Spieler wie Florian Pick und Kevin Sessa immer mal als Joker etwas mitnehmen, allzu viel sollte man dabei aber dem Marktwert entsprechend nicht erwarten-

Eher nicht kaufen

Norman Theuerkauf (810.000), Marnon Busch (790.000), Tim Siersleben (390.000), Stefan Schimmer (390.000), Nikola Dovedan (360.000), Thomas Keller (180.000)*, Elidon Qenaj (180.000)*, Seedy Jarju (170.000), Christian Kühlwetter (170.000)

*im Aufbautraining

In dieser Liste finden sich Ersatzspieler des 1. FC Heidenheim, die momentan nicht zwingend drauf und dran sind, sich einen Stammplatz zu beschaffen. Marnon Busch steht bereit, sollte Traore auf der rechten Seite schwächeln, Norman Theuerkauf ist für das Mittelfeldzentrum und die Linksverteidiger-Position eine Alternative. Beide sind aktuell aber im Hintertreffen.

Das gilt auch für Tim Siersleben, der im Laufe der Hinrunde seinen Platz an Benedikt Gimber verlor. Seither gab es für Trainer Frank Schmidt keinen Grund, seine Innenverteidigung wieder umzustellen. Auch Offensivmann Nikola Dovedan muss auf mehr Einsätze als Joker hoffen.

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