Nach dem Triple des FC Bayern ist der Niederländer nochmals explodiert. Seine Stats sind über jeden Zweifel erhaben – Robben scheint die beste Zeit seiner Karriere zu durchleben. Eine kleine Analyse. 

Man muss die FIFA nicht immer verstehen. Schon gar nicht, wenn es um Entscheidungen ihres Premienproduktes geht: der Weltmeisterschaft. Die Vergaben der Endrunden 2018 und 2022 sind (wahrscheinlich) nur ein Teil der vielen Ungereimtheiten, die unter der Herrschaft Sepp Blatters vollzogen wurden.

Eine weitere Episode spielte sich am 13. Juli dieses Jahres im Maracana-Stadion ab. Nach der WM-Endspiel kürte der Verband den gerade erst geschlagenen Lionel Messi zum besten Spieler des Turniers. Nicht wenige waren angesichts der Wahl verstimmt, hat der Argentinier doch in keinem der K.o.-Partien einen Treffer erzielt oder nachhaltig überzeugen können.

In diesem Zusammenhang lohnt ein Blick auf den Castrol-Index. Das System bewertete während der Weltmeisterschaft alle Aktionen eines jeden Spielers, „sämtliche Zuspiele, Zweikämpfe oder Bewegungen auf dem Spielfeld“ wurden erfasst und dann auf ihre Auswirkungen auf die Partie untersucht.

Robben auffälligster Spieler der WM?

Arjen Robben lag nach dem Turnier in diesem Ranking auf Rang zwei hinter Toni Kroos, in der Rubrik Angriff sicherte sich der Niederländer sogar den Sieg – vor Lionel Messi.

Neben den nackten Zahlen und Bewertungen bleibt aber auch immer ein gewisser Eindruck haften: Robben war sicherlich einer, wenn nicht sogar der auffälligste Einzelspieler der Weltmeisterschaft. Die ganze Fußball-Welt sah einen ehrgeizigen, aber auch offenen und lockeren Spieler, der sich gerade in der besten Form seines Lebens befindet.

Seit Bayerns Champions-League-Triumph 2013 wirkt der Niederländer wie befreit. Vergessen scheinen all die schlimmen Erfahrungen, denen er sich Jahre zuvor ausgesetzt sah: Verschossene Elfmeter, Pfiffe der eigenen Fans, der entrissene WM-Pokal.

Natürlich: Auch vor dem Knackpunkt Wembley hat Robben überzeugt. Durch viele Verletzungen schaffte es der Niederländer allerdings nie, seine Form über längere Zeit zu konservieren. Ein Umstand, der viele Comunio-Manager Kopfschmerzen bereitete.

Doch diese Zeit scheint vorüber. Ein Blick in Robbens Comunio-Statistiken zeigt, dass es wohl nie einen besseren Zeitpunkt gab, Bayerns Flügelspieler zu verpflichten.

Der FC Bayern nach Länderspielen: Manager aufgepasst!
Comstats Statistiken Comunio

Vor allem der FC Bayern hat es nach Länderspielen schwer: Ein oder zwei Trainingseinheiten und dann wird gespielt. Ein Umstand, der Comunio-Manager Punkte kostet?

weiterlesen...

Robbens Punkte: Robbens erste Saison unter Guardiola markiert seine zweitbeste Comunio-Spielzeit, seitdem er für den FC Bayern kickt. 169 Punkte sammelte der Niederländer in 28 Einsätzen.

Interessant: Als bei Comunio gelisteter Angreifer generierte der 30-Jährige nur 19,5 Prozent seiner Gesamtpunktzahl aus Toren. Den Rest erspielte er sich durch auffällige und konstant gute Leistungen. Eine Verpflichtung scheint nicht von seinen Toren abhängig.

Doch nicht nur die letzte Saison war stark – auch in diesem Jahr rockt er wieder! Viermal wurde Robben in dieser Spielzeit bislang bewertet, immer sahnte er ordentlich ab. 47 Zähler machen ihn zum momentan zweitbesten Spieler des Comunio-Universums.

Zudem ist Robben momentan der Akteur, der den höchsten Durchschnittswert aller Bundesligaspieler aufweist: 11,75 Punkte. Alleine in den letzten drei Partien holte er 36 Punkte – Bestwert der gesamten Liga!

Noch eine bemerkenswerte Statistik: Nach sieben Spieltagen ist der Niederländer bester Heimspieler Comunios. Keiner holte so viele Zähler wie er (39), keiner hat zurzeit so einen hohen Schnitt im eigenen Stadtion (13,0).

Robbens Marktwert: In Anbetracht der eben geäußerten Zahlen ist der aktuelle Marktwert von zehn Millionen Euro absolut in Ordnung.

Zwar ist seine Ablöse nach der ersten Länderspielpause aufgrund der guten Leistungen um rund zwei Millionen Euro gestiegen, doch rund zwölf bis 13 Millionen Euro waren in den letzten Jahren, sofern fit, eigentlich Normalität.

Es lohnt in Anbetracht der momentanen Form vor allem ein Blick auf die Marktwert-Punkte-Relation. Für jeden Punkt, den Robben seinen Managern auftischt, müssen 212.765 Euro ausgegeben werden.

Zum Vergleich: Bei Xabi Alonso legt ein Comunionist knapp 150.000 Euro mehr auf den Tisch – pro Punkt wohlgemerkt. Auch für Robert Lewandowski oder Mario Götze wird zurzeit mehr verlangt.

Fazit: Die Form, die Punkte und sein Marktwert machen Robben zu einem echten Schmankerl. Bayerns Offensivmann kann sich für Comunio-Manager zur Waffe entwickeln und vielleicht sogar den Sieg in der eigenen Liga sichern.

Und wenn er schon nicht bester Spieler der WM wird, vielleicht holt er sich diesen Titel ja bei Comunio. Eine Entscheidung, bei der die FIFA nicht ihre Finger im Spiel hat.

Schon am Comunio zocken?

Comunios Geschichtsstunde: Wer war Kurt Landauer?

Bayerns großer Präsident wird vor allem von den Münchner Anhängern verehrt. Doch was machte ihn so besonders? Comunioblog mit einem Ausflug in die Geschichte Kurt Landauers.

weiterlesen...