Florian Niederlechner und Andre Hahn vom FC Augsburg

Foto: © imago images / Sportfoto Rudel
Gewonnen hat der FC Augsburg das erste Spiel nach Markus Weinzierls Rückkehr zwar nicht, doch spielerisch zeigten sich die Fuggerstädter in neuer Aufstellung klar verbessert. Wir blicken auf die ersten Gewinner und Verlierer des Trainerwechsels!

Obwohl die Mannschaft in Stuttgart ganz anders auftrat als noch gegen Köln, kann man nicht sagen, dass Markus Weinzierl sie komplett über den Haufen geworfen hätte. Die Formation blieb mit einem 4-4-2 praktisch gleich, einige der Änderungen waren durch Verletzungen bedingt.

So kam Reece Oxford für Felix Uduokhai in die Innenverteidigung und Rani Khedira für Carlos Gruezo ins zentrale Mittelfeld. Allerdings setzte Weinzierl auch einige eigene Akzente.


Florian Niederlechner ist der große Gewinner

Bis Anfang Mai ließ sich Florian Niederlechners Zeit beim FC Augsburg sehr leicht in zwei Abschnitte unterteilen: Die acht Monate unter Martin Schmidt und das Jahr unter Heiko Herrlich. Im ersten Abschnitt zeigte Niederlechner mit elf Toren und acht Vorlagen in 25 Spielen überragende Leistungen, im zweiten verlor er seinen Stammplatz.

So war Niederlechner über den erneuten Trainerwechsel besonders happy – und zeigte dies in Stuttgart mit seinem vierten Saisontor. Unter Weinzierl will er wieder dieselbe Rolle spielen wie unter Schmidt, als Torjäger und Vorlagengeber im Sturmzentrum. Niederlechner ist einer der großen Gewinner des Spieltags.

Die Top-Elf des 31. Spieltags

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Tor: Gregor Kobel (VfB Stuttgart) - 10 Punkte | Foto: imago images / Contrast

Caligiuri und Strobl als Wackelkandidaten?

Die größte Überraschung in der Augsburger Aufstellung war das Fehlen von Daniel Caligiuri, dem besten FCA-Spieler der laufenden Saison nach Comunio-Punkten. Unter Herrlich hatte Caligiuri in allen möglichen Spielen von Beginn an gespielt, Weinzierl wechselte ihn erst in der 68. Minute für Ruben Vargas ein.

Dieses Schicksal droht Caligiuri noch öfter. Weinzierl ist eng mit Andre Hahn verbunden, den er direkt wieder auf die rechte Seite versetzte, auf der der Flügelstürmer 2013/14 unter Weinzierl seine mit Abstand beste Saison hatte. Vargas lässt auf links auch nicht viel Raum für Änderungen. Caligiuri muss erstmals kämpfen.

Indes saß Tobias Strobl über 90 Minuten auf der Bank. Weinzierl hat bereits verlauten lassen, dass er den Sechser defensiver sehe als sein Vorgänger, gegebenenfalls in einer Dreierkette, die er aber noch nicht praktiziert. Auch für Carlos Gruezo wird es nicht leicht, Rani Khedira oder Jan Moravek von der Doppelsechs zu verdrängen. Moravek trainierte bereits vier Jahre lang unter Weinzierl und genießt ebenso wie Hahn einen gewissen Bonus.

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Steht die Viererkette?

Seit Saisonbeginn tobt der Kampf um die Rechtsverteidiger-Position. Schon im Köln-Spiel hatte sich nach der frühen Auswechslung angedeutet, dass Robert Gumny diesmal wirklich an Raphael Framberger vorbeiziehen würde. Weinzierl bestätigte den Wechsel, ließ Gumny 90 Minuten lang spielen und Framberger draußen sitzen. Iago bekleidete wie gewohnt die linke Seite.

Im Zentrum wurde Reece Oxford an die Seite von Jeffrey Goueleeuw gespült, da neben Felix Uduokhai (Saisonaus) auch Marek Suchy ausfiel. Die Muskelbeschwerden des Routiniers sollen sich im Laufe der Woche verflüchtigen, vor dem Bremen-Spiel werden die Karten zwischen Oxford, Suchy und auch Strobl neu gemischt.

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