Patrick Herrmann spielt sich bei Gladbach wieder in den Vordergrund

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Neues von der Ballstreet! Diese Woche stellen wir Euch wieder vier Spieler vor, die gaaanz heiß an der Comunio-Börse gehandelt werden. Unter unseren Geheimtipps befinden sich doch tatsächlich ein paar Kellerkinder. Also nicht lange zögern, ab auf das Parkett und zuschlagen!

Aaron Hunt (Hamburger SV, 1.050.000, Mittelfeld)

Richtig gut gehandelt werden dürfte an der Comunio-Börse diese Woche ein Hanseat. Richtig gehört, ein Hanseat. Zwar gilt Hunt immer wieder als umstritten, doch momentan ist es der ehemalige Nationalspieler wert, seine Aktien auf den Hamburger zu setzen.

Warum? Ganz einfach: Weil der Ex-Bremer raus ist aus dem Leistungsloch. Ein starker Auftritt im Pokal, ein Törchen gegen Leipzig, Startelf und Tor gegen Freiburg. Dass Hunt folglich begehrt ist auf dem Parkett, daran ändert auch der verschossene Elfmeter gegen den SC nichts. Auch wenn er für den HSV ziemlich bitter war.

Noch für knapp eine Millionen Euro wird der Mittelfeldspieler derzeit gehandelt, Tendenz steigend. Hier heißt es also rechtzeitig zugreifen. Mit derart guten Auftritten wie zuletzt hat Markus Gisdol außerdem auch keinen Grund, seinen torgefährlichen Spieler wieder aus der Anfangsformation zu werfen.

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Maximilian Eggestein (SV Werder Bremen, 350.000, Mittelfeld)

Bei den Werderanern gibt es gleich ein doppeltes Problem: Bargfrede und Grillitsch sind noch nicht 100 prozentig fit, jetzt fehlen auch noch Fritz (Gelbsperre) und wahrscheinlich Delaney (verletzungsbedingt). Heißt: Auf der Doppelsechs sind zwei freie Startplätze zu vergeben.

Kandidat Nummer eins und deshalb auch einer unserer Geheimtipps für diese Börsenwoche ist Maximilian Eggestein. Läppische 350.000 Euro muss ein Comunio-Manager derzeit auf den Tisch legen, um das Mittelfeld mit dem Youngster zu verstärken. Und das könnte sich nicht nur für diejenigen lohnen, die ein bisschen Gewinn mit ihm machen möchten.

Gegen Mainz kam der Mittelfeldspieler für den verletzten Delaney, zeigte eine couragierte Leistung und sammelte vier Punkte für seine Manager. Nun warten mit Wolfsburg und Darmstadt zwei Gegner, die ebenfalls machbar sind. Wodurch weitere Eggestein-Punkte nicht unrealistisch sind.

Patrick Herrmann (Borussia Mönchengladbach, 4.400.000, Mittelfeld)

Wer ein noch etwas besser gefülltes Festgeldkonto zur Verfügung hat, dem sei die Anlage Patrick Herrmann zu empfehlen. Auf den ersten Blick scheinen 4,4 Millionen Euro für einen Spieler, der zuletzt nicht unbedingt mit regelmäßigen Einsätzen in der Startelf geglänzt hatte, viel. Doch die Analysten der Comunio-Börse rufen nicht umsonst einen derart hohen Marktpreis aus.

Wer die Entwicklung des Flügelflitzers genauer verfolgt hat, dem dürfte nicht entgangen sein, dass Herrmann auf dem besten Wege ist, wieder regelmäßig gute Comunio-Punkte einzuspielen. In der Europa League gegen Florenz überzeugte der Mittelfeldspieler bereits mit einer guten Leistung, nach seiner Einwechslung gegen Leipzig erspielte er ebenfalls ordentliche vier Zähler.

Was die Personalie so interessant macht: Nach langer Verletzung kommt Herrmann immer besser in den Rhythmus, holt auf der Außenbahn gegenüber dem zuletzt schwachen Johnson immer mehr auf. Ein Stammplatz auch in der Bundesliga? Eigentlich nur noch eine Frage der Zeit.

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Romain Bregerie (FC Ingolstadt, 860.000, Abwehr)

Für den (noch) kleineren Geldbeutel gibt es einen guten Tipp aus den Tiefen des Abstiegskampfs. Wer seine Verteidigungsreihe sinnvoll ergänzen möchte, sollte an der Börse nach Bregerie Ausschau halten. Der Ingolstädter scheint immer mehr bei den Schanzern – und in der Bundesliga – angekommen zu sein.

Beim Auswärtssieg in Frankfurt gelangen dem Hühnen saftige 13 Punkte – eine überragende Ausbeute für einen Spieler, dessen Verein auf einem Abstiegsplatz steht. Begünstigt natürlich durch den eigenen Treffer zum 1:0, doch damit zeigt Bregerie auch, was ihn zu einem cleveren Fang machen könnte: Seine Kopfballstärke.

Und was hat man schon lieber in der eigenen Mannschaft, als einen Verteidiger, der auch mal vorne einen einnickt? Eben! Deshalb ist auch davon auszugehen, dass sein Marktwert auf dem Parkett im Laufe der Woche weiter steigen wird. Und der Stammplatz ist so und so erstmal gesichert – nicht nur, weil Tisserand verletzt ist.

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Autor: Michael Grassl

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