Daniel Didavi steht Trainer Jonker wohl erstmal nicht zur Verfügung

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Verkehrte Welt an der Comunio-Börse. Statt Geheimtipps gibt es heute mal zwingende Verkaufsempfehlungen. Aber von diesen großen Namen sollten sich Investoren aktuell einfach nicht blenden lassen. Selbst bei den Bayern nicht.

Marktwerte, Stand: 30.03.2017

Daniel Didavi (VfL Wolfsburg, 5.250.000, Mittelfeld)

Seit Jahren schon ist Daniel Didavi ein großer Liebling bei Börsen-Experten. Gut, er hat ja auch schon einige Pünktchen damals für Nürnberg und Stuttgart gemacht. Aber, aber, aber… dieses Jahr will es nicht so wirklich klappen.

Das Risiko, das Didavi-überzeugte Manager stets mitkaufen, ist diese Saison einfach zu groß. Immer wieder plagen den Strategen Verletzungen. So leider auch jetzt wieder. Ausgerechnet vor der englischen Woche.

Adduktorenprobleme machen dem Mittelfeldspieler diesmal zu schaffen. Zwar gab der VfL leichte Entwarnung, aber ob in nächster Zeit viele Spiele zu seinen bisher lediglich elf Ligaeinsätzen kommen, ist ungewiss. Dafür wird Didavi derzeit zu teuer gehandelt.

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Douglas Costa (FC Bayern München, 6.150.000, Mittelfeld)

Blickt man im Gegensatz zu Didavi auf den Marktwert von Douglas Costa, blinken bei den Aktionären dagegen vermutlich die Dollar-Zeichen in den Augen. Satte 90 Punkte hat der Brasilianer schon eingespielt und kostet trotzdem nur knapp sechs Millionen.

Doch so verlockend das auch sein mag, das Geld kann dieser Tage effizienter eingesetzt werden. Das liegt einfach nur an seinen Verletzungssorgen. Die konservative Behandlung des lädierten linken Knies bringt nicht den erhofften Erfolg.

Einsätze in der englischen Woche sind ausgeschlossen. Und allein schon diese drei Spiele mit einem verletzten Costa bestreiten? Nicht im bevorstehenden Endspurt. Eine Trennung ist hier das Sinnvollste. 

Andre Hahn (Borussia Mönchengladbach, 2.000.000, Sturm)

Deutlich billiger und trotzdem nicht zu empfehlen ist Andre Hahn. Zwar stand der Stürmer gegen die Bayern in der Startelf und überzeugte auch mit vier Punkten. Doch die Zeit in der Startelf scheint schon wieder vorbei.

Mit dem bevorstehenden Comeback von Capitano Stindl und dem bereits zurückgekehrten Hazard stehen die Aktien für den schnellen Flügelmann wieder deutlich schlechter. Es droht wieder das triste Joker-Dasein. In der englischen Woche ist vielleicht ein Einsatz in der Startelf möglich.

Aber sind wir ehrlich. Zehn Punkte über die ganze Saison gesehen? Zum Vergleich: Selbst Almog Cohen vom Tabellenvorletzten FCI hat schon 39 Punkte mehr – und kostet knapp 200.000 weniger. 

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Alex Meier (Eintracht Frankfurt, 2.510.000, Sturm)

Wie, wie, wie… wie können wir es nur wagen? Fußballgott Alex Meier verkaufen? Ihr spinnt! Aber an der Ballstreet zählen große Namen leider nicht. Nur Punkte oder Profit. Und beides ist mit Legende Meier aktuell nicht drin.

Fersenprobleme behindern den 34-Jährigen an einer Teilnahme am Bundesliga- und Comunio-Geschehen. Anfang der Woche scheiterte ein Versuch, individuelles Training mit dem Ball aufzunehmen.

Ein Einsatz in der englischen Woche ist so gut wie unvorstellbar. Es bleibt also nichts anderes übrig, als die knapp 2,5 Millionen anders zu investieren. So schwer es einem auch fallen mag.

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Autor: Michael Grassl

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