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In der letzten Saison hat Takuma Asano 18 Tore geschossen. Nun wechselt er von Partizan Belgrad zurück in die Bundesliga, diesmal zum VfL Bochum. Läuft es dort besser als in Stuttgart und Hannover?
Position
Sturm. Geht man davon aus, dass der VfL Bochum im 4-2-3-1-System agiert, so kann Takuma Asano vier verschiedene Positionen bekleiden: Beide Flügel, die Zehn und die Sturmspitze. Am besten spielt er allerdings auf der Rechtsaußen-Position.
„Er ist international erfahren und kennt die Bundesliga und den deutschen Fußball. Er ist in der Offensive flexibel einsetzbar und torgefährlich“, lobt Sportchef Sebastian Schindzielorz den Japaner, der nach seiner Vertragsauflösung bei Partizan Belgrad keine Ablöse kostet. Nach einem kleinen Sonderurlaub wird Asano Anfang Juli ins Training einsteigen.
Bisherige Karriere
Als 21-Jähriger verließ Takuma Asano seine japanische Heimat und schloss sich dem FC Arsenal an, der ihn direkt für zwei Jahre an den VfB Stuttgart verlieh. Mit den Schwaben stieg Asano in die Bundesliga auf, verlor im Oberhaus jedoch nach einer enttäuschenden Hinrunde 2017/18 seinen Stammplatz.
Für die Saison 2018/19 wurde er an Hannover 96 ausgeliehen, bei den Niedersachsen enttäuschte er jedoch in einer torlosen Saison. So kamen in zwei Jahren nur sieben Comunio-Punkte für Asano zusammen. Die gezeigten Leistungen in Deutschland veranlassten Arsenal dazu, den Angreifer mit Verlust zu Partizan Belgrad zu verkaufen.
Nach einer durchschnittlichen ersten Saison feierte Asano 2020/21 einen unvorhergesehenen Durchbruch. 18 Tore und acht Assist steuerte er zum zweiten Platz von Partizan bei, mehr als dreimal so viele Torbeteiligungen als in der Vorsaison. Nun kehrt er als Torjäger in die Bundesliga zurück, mit reichlich Erfahrung im Gepäck.
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