Christoph Kramer von Borussia Moenchengladbach im Zweikampf mit Max Kruse von Werder Bremen

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„Das System von Gladbach hat uns überrascht“, sprach Max Kruse am Sonntagabend ins Mikrofon. Und da war der Werder-Kapitän nicht der Einzige. Dieter Hecking krempelte sein Team gegen Bremen nicht nur personell um, sondern änderte auch die taktische Grundordnung. Comunioblog erklärt, wer die Gewinner und Verlierer der Umstellung auf ein System mit Dreierkette sind.

Gewinner

Es gibt einige Spieler, die von Heckings Umstellungen profitieren, aber der größte Gewinner ist eindeutig Florian Neuhaus (Marktwert 2.510.000). Der Mittelfeldspieler agierte gegen Werder hinter den beiden Spitzen und war der beste Mann auf dem Platz – und das nicht nur wegen seines Tores zum 1:0. Wenn es gefährlich wurde, hatte der 22-Jährige seine Füße im Spiel.

Vier Torschüsse waren der Topwert der Partie und ein Grund, warum er seine Manager mit zehn Punkten glücklich machte. Bei seinem derzeitigen Marktwert ist der Rechtsfuß eine fantastische Investition – zumindest bis zum Saisonende, denn mit einem neuen Trainer werden die Karten erfahrungsgemäß neu gemischt.

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Hinter Neuhaus räumte Christoph Kramer (Marktwert 1.470.000) beherzt ab und darf sich nun über einen Stammplatz freuen, da Konkurrent Tobias Strobl (Marktwert 2.770.000) als Mittelmann in der Dreierkette gebraucht wird. Kramer tat die neue Rolle sichtlich gut und mit sechs Punkten stimmte auch seine Ausbeute. Der Weltmeister ist derzeit ein echtes Schnäppchen.

Im Angriff schenkte Dieter Hecking Alassane Plea (Marktwert 6.980.000) und Raffael (Marktwert 3.390.000) das Vertrauen. Vor allem Raffael kam bei seinem ersten Startelfeinsatz nach langer Verletzung über Ansätze nicht hinaus, aber auf Sicht dürfte der neue Doppelsturm beiden gut tun. Gerade Pleas Wert litt in den letzten Wochen und Monaten von der Versetzung auf den Flügel. Das ist jetzt Geschichte und in der Endphase der Saison könnte Plea noch richtig aufdrehen.

Verlierer

Ein Blick auf die Gladbacher Bank am Sonntag lieferte schon die größten Verlierer des Systemwechsels. Kapitän Lars Stindl (Marktwert 6.050.000) blieb zunächst ebenso draußen wie Heckings Lieblingsschüler Jonas Hofmann (Marktwert 3.790.000). Besonders bemerkenswert war aber, dass mit Oscar Wendt und Fabian Johnson (Marktwert 1.370.000) beide Außenverteidiger nicht in der Startelf standen. Sommereinkauf Michael Lang (Marktwert 660.000) schaffte es noch nicht einmal in den Kader.

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Stattdessen bearbeiteten überraschend Patrick Herrmann (Marktwert 2.770.000) und Thorgan Hazard (Marktwert 9.580.000) die Außenbahnen. Beide machten ihre Sache gut und so deutet einiges darauf hin, dass sie auch beim Auswärtsspiel in Hannover dort auflaufen werden.

Das könnte Hazard potenziell zu einem Verlierer machen, denn der Weg zum Tor ist für den Belgier jetzt deutlich weiter. Andererseits beweist Frankfurts Filip Kostic in ähnlicher Rolle Woche für Woche, dass die Position kein Nachteil sein muss und auch seine sechs Punkte gegen Bremen sind durchaus vorzeigbar. Und bei dem wohl bevorstehenden Wechsel zum BVB wird es einem ohnehin schwer fallen, den Flügelflitzer für weniger als zehn Millionen abzugeben.

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Autor: Florian Reinecke

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