kaderanalyse borussia dortmund

Nach fünf Siegen in Folge herrscht bei Borussia Dortmund seit drei Spielen Flaute: Zwei Unentschieden und eine Niederlage trüben die Stimmung beim BVB. Comunio-Manager sind trotzdem gut beraten, ihren Kader mit Dortmundern aufzurüsten.

Nach der 1:5-Packung gegen den FC Bayern München herrscht bei Borussia Dortmund erstmals in dieser Saison so etwas wie Katerstimmung.

Kapitän Mats Hummels ätzte nach dem Spiel öffentlich gegen Mitspieler, die sich speziell bei zwei Toren der Bayern nach langen Pässen seiner Meinung nach falsch verhalten hatten. Im Gegenzug fing er sich dafür Ärger mit seinem Trainer Thomas Tuchel ein, und auch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ärgerte sich darüber, dass derlei Angelegenheiten nicht intern geklärt würden.

Im Interview mit „Sport1“ sagte Watzke: „Was ich Mats zu sagen habe, werde ich ihm persönlich sagen. Und wir müssen sicherlich mal reden.“

Ein Tief nach fünf Siegen zum Auftakt

Nun kann man gegen den FC Bayern in seiner aktuellen Verfassung gut und gerne mal verlieren, einzig die Höhe der Niederlage dürfte für die BVB-Verantwortlichen unerwartet gewesen sein. Der Grund für den Stimmungswandel in Dortmund ist eher die Form der letzten Wochen.

Denn nachdem die Borussia mit fünf Siegen in Folge in die Saison gestartet war und dabei ein Torverhältnis von 18:3 aufgebaut hatte, folgten zunächst nur Unentschieden gegen ein aktuell schwaches Hoffenheim und Aufsteiger Darmstadt 98 – und schließlich die Klatsche in München. Ernüchterung nach der anfänglichen Euphorie.

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Kein Grund zur Panik beim BVB

Sicherlich sollten die Probleme der letzten Wochen beim BVB besprochen werden – intern, wie es Trainer und Geschäftsführer fordern. Aber für allzu fatalistische Rhetorik besteht aktuell eigentlich kein Anlass.

Borussia Dortmund steht noch immer auf Platz zwei der Tabelle und hat mit 22 Toren die zweitmeisten aller Bundesligaklubs erzielt – nach dem FC Bayern München, selbstredend. Und der im Vergleich mit anderen Spitzenklubs eher schwache Wert von elf Gegentoren aus acht Spielen erklärt sich vor allem durch das Spiel in München, wo in dieser Saison sicherlich noch andere Teams übel unter die Räder kommen werden.

Aubameyang trifft in jedem Bundesliga-Spiel

Der Blick in die Comunio-Statistik zeigt, wie stark Borussia Dortmund aktuell eigentlich aufgestellt ist. Nach den Bayern haben die Dortmunder als Mannschaft die zweitmeisten Comunio-Punkte gesammelt: 466 sind es bisher insgesamt, dem gegenüber stehen gerade mal 124 Gegnerpunkte, ebenfalls zweitbester Wert der Liga hinter den Bayern.

Zudem gehören auf allen Positionen Spieler des BVB zu den besten der Liga – mit Ausnahme der Torwartposition: Hier steht Roman Bürki mit 16 Punkten nur auf Platz 14. Im Ranking der besten Abwehrspieler aber steht Mats Hummels mit 45 Punkten auf Platz zwei, Matthias Ginter mit 33 Punkten auf Platz sechs.

Im Mittelfeld belegen die Dortmunder Henrikh Mkhitaryan und Shinji Kagawa mit 60 beziehungsweise 48 Punkten die Plätze drei und vier. Und im Sturm jagt Pierre-Emerick Aubameyang mit 80 Punkten den besten Angreifer der Liga: Bayerns Robert Lewandowski. Auf Aubameyangs Konto gehen nach acht Spielen bereits zehn Tore und eine Vorlage; bisher traf er in jeder Bundesliga-Partie.

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Die Länderspielpause kommt gerade recht

Nach echten Schwachstellen im Kader sucht man dagegen eher vergebens. Klar, Torwart Roman Bürki kann sich noch steigern. Gegen Bayern erwischte er einen schlechten Tag, generell hat er bei seinem neuen Arbeitgeber aber einen soliden Einstand gegeben.

Gonzalo Castro kam seit seinem Wechsel zum BVB bisher erst in fünf Spielen zum Zug, noch nie ging er über die vollen 90 Minuten. Gleiches gilt für Adnan Januzaj, der bisher viermal für eine halbe Stunde ran durfte. Für eine belastbare Bewertung reicht das noch nicht aus.

Der Kater nach dem Bayern-Debakel dürfte also bald verfliegen. Während der Länderspielpause hat das Team ja genug Zeit, um sich davon zu erholen.

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Autor: Marcus Erberich

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