Foto: © imago images / Christian Schroedter
Zwei Stürmer aus Hoffenheim sind aktuell gefragt – und verhältnismäßig günstig zu haben. Bayerns ehemaliges Supertalent steht am Scheideweg. Ein Leipziger Rückkehrer spielt prozentual gesehen am meisten ein.

Stand der Marktwerte: 21.05.2019

Joelinton, TSG Hoffenheim, 6.910.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vorwoche: 39 %
Neben der fünftgrößten prozentualen Steigerung hat Joelinton den höchsten absoluten Sprung vorzuweisen. Fast 2 Millionen kamen beim Brasilianer hinzu. Und das, obwohl aufgrund von Verletzung, großer Konkurrenz und abfallender Leistungskurve zuletzt nur wenig Zählbares zustande kam.

Zur kommenden Spielzeit möchte Joelinton dann wieder richtig loslegen. Für rund 7 Millionen bekommt man einen robusten Strafraumstürmer mit Spielverständnis, der vor allem im Abschluss zu glänzen vermag.

Robin Koch, SC Freiburg, 1.030.000, Abwehr, Steigerung gegenüber Vorwoche: 41,1 %
Kurz vor dem Saisonende steigerte sich der Mindestpreis Robin Kochs noch einmal auf ein siebenstelliges Niveau. Möglicherweise hatten Comunio-Manager den Abschluss gegen Absteiger Nürnberg im Blick, bei dem Punkte mindestens möglich schienen.

Schlussendlich endete die Partie 5:1 für den SC Freiburg. Der Freiburger Innenverteidiger lieferte dabei eine solide Leistung ab und heimste 4 Zähler ein. Für den günstigen Koch eine vernünftige Ausbeute. Allerdings handelte es sich auch um den besten Wert seit dem 14. Spieltag, wo ebenfalls 4 Punkte zustande kamen. Kein Wunder deshalb, dass sich der Marktwert bereits seit dem 18. Mai wieder auf dem Sinkflug befindet.

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Renato Sanches, Bayern München, 920.000, Mittelfeld, Steigerung gegenüber Vorwoche: 46 %
Im Schatten der furiosen Abschiede von Franck Ribery und Arjen Robben, die jeweils einen Treffer erzielten, ging eines beinahe unter: Renato Sanches markierte sein erstes Bundesligator kam mit 8 Zählern erstmals über 4 Punkte hinaus.

Verlängert sich der Aufenthalt des Portugiesen bei Bayern München nun doch? Unwahrscheinlich, denn Sanches scheint einfach nicht reif für den Rekordmeister. Gleichzeitig muss der Mittelfeldspieler an seine Karriere denken und Spielpraxis sammeln. Gut möglich, dass sich der bis 2021 gebundene 21-Jährige schon in diesem Sommer verabschiedet.

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Ihlas Bebou, TSG Hoffenheim, 3.560.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vorwoche: 53,4 %
Seinem Klub den Rücken gekehrt hat Ihlas Bebou bereits. Der bei Fortuna Düsseldorf ausgebildete Stürmer erteilte Borussia Mönchengladbach wohl eine Absage und schließt sich nach dem Abstieg von Hannover 96 der TSG Hoffenheim an. Letztere ließ sich den Transfer 8,5 Millionen Euro kosten.

Der 25-Jährige spielte zwar aufgrund einer Muskelverletzung nur zwölf Mal, konnte dabei aber in den letzten sechs Einsätzen vier Tore erzielen und sorgte so für 52 Comunio-Punkte im selben Zeitraum. Bei den offensiv ausgerichteten Kraichgauern könnte er noch einmal eine Schippe drauflegen – vor allem in Sachen langfristige Konstanz. Rund 3,5 Millionen sind da als Preis durchaus angemessen.

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Dayot Upamecano, RB Leipzig, 900.000, Abwehr, Steigerung gegenüber Vorwoche: 73,1 %
Während Bebou Julian Nagelsmann bei der TSG Hoffenheim nicht mehr erleben wird, darf sich Dayot Upamecano in Leipzig auf einen ambitionierten neuen Übungsleiter freuen. Inwieweit Nagelsmann die Leipziger Defensive (29 Gegentore) nach 70:52 Treffern mit Hoffenheim stabil halten kann, muss abgewartet werden. Das Personal spricht allerdings für Leipzig, auch wenn Upamecano sicher nicht zu den 10 besten Abwehrspielern der Saison gehört.

Upamecano muss sich zwar in der Hierarchie aktuell hinter Ibrahima Konate und Willi Orban anstellen, dürfte aber zur kommenden Saison nach gerade abgeschlossener Verletzungspause wieder eine gleichwertige Alternative darstellen. Nach seinem 90-minütigen Einsatz am 34. Spieltag ist der Franzose vor dem DFB-Pokalfinale zum Spottpreis zu haben.

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