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Der SC Freiburg hat frühzeitig eine teure neue Nummer eins verpflichtet, RB Leipzig baut mit Rocco Reitz die Zukunft auf und Daniel Batz verstärkt das Torwartteam in Gladbach. Wir beleuchten drei Bundesliga-Transfers!
Mio Backhaus: Der SC Freiburg ersetzt Atubolu schon
Einerseits ist dieser Transfer absolut folgerichtig: Mio Backhaus hat sich dem SC Freiburg angeschlossen, um Noah Atubolu zu ersetzen. Kurios ist daran lediglich, dass Atubolu noch gar nicht weg ist. Im Breisgau geht man allerdings stark davon aus, dass es den bisherigen Stammkeeper zu einem internationalen Top-Klub zieht – ein Jahr vor Vertragsende.
Ein gewisses Risiko ist der frühzeitige Backhaus-Transfer dennoch. Die Nummer eins des SV Werder Bremen kostet zwölf Millionen Euro – bliebe der SC Freiburg auf Atubolu sitzen, hätte man eine Menge Budget blockiert. Dieses Szenario ist jedoch sehr unwahrscheinlich.
Comunio-Manager können indes vollkommen unbesorgt auf Backhaus setzen. Mit 124 Punkten gehörte die neue Nummer eins des SC Freiburg im letzten Jahr zu den besten Keepern der Bundesliga. Sobald Atubolu den Verein verlassen hat, gibt es keinen Grund mehr, warum das nicht auch im neuen Dress der Fall sein sollte.
Rocco Reitz: Neuer Lenker für RB Leipzig?
Seit einigen Jahren gehört Rocco Reitz zu den besten Mittelfeldtalenten der Bundesliga. Inzwischen ist er 24 Jahre alt und bereit für den nächsten Karriereschritt. Von Borussia Mönchengladbach geht es für 20 Millionen Euro zu RB Leipzig.
Das ist eine Herausforderung für den zentralen Mittelfeldspieler. In Gladbach war er absolut gesetzt, im Zentrum von RB Leipzig hat er starke Konkurrenz. So sollte Nicolas Seiwald auf der Sechs eine Menge Kredit haben, Christoph Baumgartner besetzt einer der beiden Halbpositionen, Assan Ouedraogo kommt für die andere in Frage.
Reitz hat in den letzten drei Jahren konstant die 100-Punkte-Marke bei Comunio geknackt. Dafür braucht er Einsatzzeit, um die er bei RB Leipzig kämpfen muss. Für etwas mehr als fünf Millionen ist er im Managerspiel nicht zwingend zu teuer, aber auch nicht risikofrei. Rotation sowie die Verletzungsanfälligkeit Ouedraogos könnten ihm zur Hilfe kommen.
Daniel Batz: Chance auf einen Stammplatz in Gladbach?
Als Vertreter von Robin Zentner hat Daniel Batz ab dem Spätherbst bis Saisonende starke Leistungen gezeigt und mehr als vier Punkte im Schnitt gesammelt. Damit gehört er zu den Top-Torhütern der letzten Saison. Für Borussia Mönchengladbach ist die ablösefreie Verpflichtung des Routiniers ein Coup, gerade als erfahrenen Backup.
Moritz Nicolas könnte Gladbach im Sommer verlassen. Falls das eintrifft, wird Daniel Batz womöglich mit Tiago Pereira Cardoso um den Posten der Nummer eins kämpfen – sofern nicht noch ein Neuzugang kommt. Die Gesamtsituation wird offen, sobald Nicolas geht. Bleibt der beste Keeper des letzten Jahres, wird Batz definitiv nur die Nummer zwei sein.


























































