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Während sich RB Leipzig mit Innenverteidiger Maxime Esteve verstärkt, hat die TSG Hoffenheim mit Nathan de Cat einen Youngster für das Mittelfeld verpflichtet. Zwei Top-Transfers für die Bundesliga? Wir stellen die Neuzugänge vor.
Maxime Esteve: RB Leipzig mit neuem Stamm-Verteidiger?
Position und bisherige Karriere: Maxime Esteve ist ein Innenverteidiger mit starkem linken Fuß und damit ideal für die Position neben Willi Orban in der Viererkette geeignet. „Er bringt vieles mit, was wir auf dieser Position gesucht haben: Größe, Athletik, einen starken linken Fuß, Mut im Spielaufbau und die Fähigkeit, aktiv nach vorn zu verteidigen. Maxime denkt Fußball offensiv, ist zweikampfstark, kommunikativ und bringt sehr viel Energie auf den Platz“, freut sich Geschäftsführer Marcel Schäfer.
Acht Jahre lang arbeitete sich Esteve über die Jugendmannschaften und die zweite Mannschaft zu den Profis des HSC Montpellier vor, für die er 59 Spiele in der Ligue 1 absolvierte. Mit dem FC Burnley und Vincent Kompany stieg er in der Rückrunde 2023/24 aus der Premier League ab, im nächsten Jahr gelang der Wiederaufstieg. Den erneuten Abstieg in der Saison 2025/26 konnte er jedoch auch als erneut klarer Stammspieler nicht verhindern.
Situation: Dass RB Leipzig bis zu 32 Millionen Euro für Esteve bezahlt, spricht eine klare Sprache. Sollte Castello Lukeba den Verein verlassen, wird der Neuzugang an der Seite von Willi Orban gesetzt sein. Einzig im Falle eines Verbleibs der bisherigen Stammkraft wird es ein offenes Rennen. Alles in allem wurde Esteve aber klar mit dem Ziel verpflichtet, dass er in der Bundesliga und in der Champions League schnell zum Leistungsträger reift.
Marktwert und Entwicklung: Bei Comunio wurde Esteve für stolze fünf Millionen freigeschaltet. Schon der zweite Tag lässt durchblicken, dass er diesen Preis nicht ganz halten können wird – zumindest, solange Lukeba noch da ist. Wir rechnen damit, dass Esteve zum Saisonstart eher rund vier Millionen wert sein wird.
Nathan de Cat: Top-Talent der TSG Hoffenheim
Position und bisherige Karriere: Nathan de Cat ist im zentralen Mittelfeld zu Hause, kann sowohl auf der Acht als auch auf der Sechs spielen. „Nathan ist auf seiner Position eines der größten Talente im europäischen Fußball“, so Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport der TSG Hoffenheim. Die Kraichgauer überwiesen stolze 20 Millionen Euro an den RSC Anderlecht, um de Cats Dienste zu bekommen.
Die Karriere des frisch 18-Jährigen ist selbstredend noch sehr jung. 2018 kam er in die Jugend des RSC Anderlecht, für die RSCA Futures sammelte er zwischen Februar 2024 und März 2025 insgesamt 33 Einsätze in der zweiten belgischen Liga. In der vergangenen Saison folgte der Durchbruch bei den Profis, für die er absoluter Stammspieler und Leistungsträger wurde. In 29 Spielen in der Jupiler Pro League war er an sechs Toren direkt beteiligt.
Situation: Zwar spricht Schicker davon, dass man de Cat „die nötige Zeit geben“ wolle, „seine Stärken auf Bundesliga-Niveau zu zeigen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln“. Doch es wäre keine Überraschung, wenn sich der Youngster schnell einen Stammplatz erarbeiten könnte. Insbesondere im Fall eines 4-3-1-2-Systems wäre genug Platz da.
De Cat übernimmt den Kaderplatz von Grischa Prömel. Im Dreier-Mittelfeld kann er neben Leon Avdullahu und Wouter Burger einen Platz einnehmen. Enger wird es, sollte die TSG Hoffenheim doch in einem 4-2-3-1 spielen, da dann ein Platz wegfällt.
Marktwert und Entwicklung: Von einem Startpreis von fünf Millionen ging es für de Cat schnell nach oben, inzwischen kostet er mehr als sechseinhalb Millionen. Das Ende der Fahnenstange dürfte damit ungefähr erreicht sein, ein Einsturz ist jedoch unwahrscheinlich. De Cat ist ein Riesentalent, und so mancher Comunio-Manager wird große Hoffnungen in den TSG-Neuzugang setzen.































