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Bleibt Yan Diomande trotz Wechselwunsch? Kommt Brajan Gruda noch? Was passiert im Sturm und in der Innenverteidigung? Das Thema Transfers ist bei RB Leipzig noch längst nicht durch. Das ist der aktuelle Stand!
Transfers bei RB Leipzig: Reitz & Kone da, aufräumen nötig
Für 20 Millionen Euro verpflichtete RB Leipzig Rocco Reitz, der als direkter Ersatz für Xaver Schlager die Stammplätze angreifen will. Zudem stößt mit Abdoul Kone ein neuer Innenverteidiger zur Mannschaft, der schon im Winter für 17 Millionen Euro gekauft wurde, aber noch für die Rückrunde zurück nach Reims verliehen wurde.
Ansonsten sieht der Plan jetzt eher vor, bei den Leih-Rückkehrern aufzuräumen. Lutsharel Geertruida, Eljif Elmas und Arthur Vermeeren dürfen sich wohl neue Vereine suchen, sollte der neue Trainer nicht doch mit ihnen planen. Am 20. Juli erfolgt der Trainingsauftakt unter Martin Demichelis.
Diomande will weg, RB Leipzig nicht abgeben
PSG und der FC Liverpool buhlen um Yan Diomande, die Franzosen sollen in der Pole Position sein. Laut RMC Sport besteht sogar eine Einigung zwischen dem Flügelspieler und dem Champions-League-Sieger. „Ich gehe natürlich davon aus, dass ich den Verein verlassen werde“, sagte Diomande im Rahmen der Weltmeisterschaft. Beim Bundesliga-Dritten will man davon jedoch nichts wissen.
„Unsere klare Intention ist: Yan Diomande spielt nächstes Jahr für RB Leipzig. Und davon rücken wir auch nicht ab“, äußerte sich Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer Ende Juni gegenüber der Bild. Man sehe sich finanziell gut genug aufgestellt, um Diomande nicht verkaufen zu müssen.
Dennoch bleibt die Frage offen, ob es bei einem wechselwilligen Spieler nicht doch eine Schmerzgrenze jenseits der 100 Millionen Euro geben wird. Internationale Medien bringen die Namen Esmir Bajrakteravic von der PSV Eindhoven und Simon Adingra vom AFC Sunderland mit Leipzig in Verbindung, zwei Flügelspieler, die mögliche Diomande-Nachfolger werden könnten.
Bleibt Brajan Gruda doch – und kommt noch ein Stürmer?
Nach einer erfolgreichen Leihe in der Rückrunde würde Brajan Gruda gerne bei RB Leipzig bleiben. Wie Sky Sport berichtet, gibt es weiterhin Gespräche mit Brighton & Hove Albion, um das Ablöse-Modell zu klären. Während der Bundesligist eine Leihe mit Kaufpflicht favorisiere, fordere der Premier-League-Klub eine direkte Verpflichtung.
Im Falle eines Diomande-Abgangs wäre Gruda schnell zu finanzieren. Er kann auf dem Flügel spielen, aber auch auf der Zehn oder im Halbraum. Für Zweiteres wurde auch Nadiem Amiri mit Leipzig in Verbindung gebracht, allerdings soll die Personalie aktuell nicht heiß sein. Eine weitere Mittelfeld-Option mit defensiverem Schwerpunkt soll laut dem Transferexperten Fabrizio Romano Samu Costa von RCD Mallorca sein.
Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob das Team von Martin Demichelis noch einen neuen Stürmer bekommt. Romulo und Conrad Harder konnten in der vergangenen Saison nicht komplett überzeugen. Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim soll ein Thema sein, ebenso Thierno Barry vom FC Everton. Nun kursiert auch der Name Mamadou Doumbia vom FC Watford.
Lukeba als Diomande-Alternative, um Geld zu machen
Durch den festen Verkauf von Lois Openda hat RB Leipzig mehr als 40 Millionen Euro eingenommen. Dennoch soll noch ein weiterer Spieler Geld einbringen, um weitere Zugänge zu ermöglichen. Neben Diomande fällt dabei vor allem der Name Castello Lukeba. Noch gibt es keine konkreten Transfergerüchte, aber der Innenverteidiger soll bei mehreren internationalen Klubs auf dem Zettel stehen und einen mittleren achtstelligen Betrag einbringen.
Sollte Lukeba gehen, wäre noch ein Innenverteidiger auf der Einkaufsliste – am besten ein Linksfuß. Dabei soll Maxime Esteve ein Thema sein, der beim FC Burnley noch bis 2030 unter Vertrag steht. Nach dem Abstieg aus der Premier League gibt es laut Onze Mondial bereits Gespräche zwischen allen Beteiligten. In Burnley sei man für Angebote offen.





























