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Mit Giannis Konstantelias und Joey Veerman hat der BVB zwei Transfers getätigt, die sofort zu Leistungsträgern reifen sollen. Wir stellen die beiden Neuzugänge vor – lohnen sie sich bei Comunio auch für großes Geld?
Giannis Konstantelias: BVB trotzt den Fanprotesten
Position und bisherige Karriere: Giannis Konstantelias ist ein offensiver Mittelfeldspieler, der auch über den Flügel kommen kann. Im Halbraum hinter der Spitze fügt er sich im 3-4-2-1-System des BVB ideal ein. Geschwindidkeit, Dribbelstärke, Übersicht, technische Qualität – Konstantelias vereint alles, was ein Spieler seiner Position mitbringen sollte.
Abgesehen von einer halbjährigen Leihe zu KAS Eupen nach Belgien im Frühjahr 2022 hat Konstantelias seine gesamte Karriere bei PAOK Saloniki verbracht. In 190 Pflichtspielen kommt er auf 70 Torbeteiligungen, 23 davon in der vergangenen Saison. In der Saison 2023/24 gewann er die griechische Meisterschaft. Zudem hat Konstantelias 18 Spiele für die griechische Nationalmannschaft auf dem Buckel.
Dass der BVB den Transfer für rund 30 Millionen Euro perfekt machen konnte, ist indes nicht selbstverständlich. Noch im letzten Sommer blockierten die PAOK-Fans einen Wechsel ihres Eigengewächses zum VfB Stuttgart, und auch in diesem Jahr gab es viele Drohungen gegen den präsidenten des griechischen Klubs. Letztlich konnten die Dortmunder Verantwortlichen mit einem schnellen Vollzug eine Never-Ending-Story verhindern.
Situation: Gemeinsam mit seinem Landsmann Konstantinos Karetsas soll Konstantelias das neue kreative Gespann im offensiven Mittelfeld werden. Beide haben dabei beste Chancen auf einen Stammplatz. Schon bei seiner Einwechslung im Supercup überzeugte der 23-Jährige mit einer hervorragenden Toreinleitung und heimste sich ein Extralob ein. Wo das herkommt, gibt’s noch viel mehr.
Marktwert und Entwicklung: Der Hype um den Neuzugang hält auch bei Comunio an. Konstantelias wurde für zehn Millionen freigeschaltet und hat die Marke von 15 Millionen bereits überschritten. Zeigt er bei seinem Bundesliga-Debüt gegen den HSV schon am 1. Spieltag eine starke Leistung, kann es sogar noch weiter nach oben gehen. Zum Vergleich: Karetsas konnte sogar die 20-Millionen-Marke knacken.
Joey Veerman: Neuer Strippenzieher des BVB
Position und bisherige Karriere: Joey Veerman ist der Zentrumsspieler, der das Mittelfeld von Borussia Dortmund komplettieren soll. Für BVB-Sportdirektor Ole Book ist der 27-Jährige ein „richtig toller Fußballer, der über eine Menge Kreativität, Technik und Übersicht verfügt“. Die Ablösesumme soll bei etwas über 20 Millionen Euro liegen.
Bislang spielte Veerman ausschließlich in seiner niederländischen Heimat. Über den SC Heerenveen ging es für ihn im Januar 2021 zur PSV Eindhoven, für die er in 198 Pflichtspielen 31 Tore erzielte und 67 vorbereitete. In der vergangenen Eredivisie-Saison war er für acht Treffer und 14 Assists verantwortlich. Zuletzt gewann er mit PSV dreimal nacheinander die Meisterschaft, zudem wurde er zweimal Pokalsieger.
Veerman verfügt auch über internationale Erfahrung. So stand er bisland 23-Mal in der Champions League auf dem Feld, achtmal in der Europa League und fünfmal in der Conference League. Für die niederländische Nationalmannschaft hat er 16 Spiele auf dem Buckel, sein letztes jedoch bei der EM 2024. Unter dem neuen Trainer Xavi will Veerman wieder den Sprung in die Elftal schaffen.
Situation: Gemeinsam mit Felix Nmecha könnte Veerman beim BVB die neue zentrale Achse bilden. Mit Jobe Bellingham und Marcel Sabitzer sitzt zwar Konkurrenz im Nacken, das Stammduo dürfte jedoch aus dem Niederländer und dem Deutschen bestehen. Wenn Veerman und Nmecha gemeinsam eine gute Balance zwischen Defensive und Offensive finden, wird es für die Herausforderer schwer, mehr als nur Rotations-Einsätze zu bekommen.
Marktwert und Entwicklung: Ganz so groß wie um Karetsas und Konstantelias ist der Hype um Veerman bei Comunio noch nicht, doch von acht Millionen ging es für den Niederländer bereits auf über elf Millionen. Dieser Preis kann gerechtfertigt sein, wenn Veerman seine Qualität konstant in starke Passstatistiken und auch die eine oder andere Torbeteiligung ummünzt. Dass auch zentrale Mittelfeldspieler auf 200 Punkte kommen können, zeigen die Beispiele Aleix Garcia und Nadiem Amiri.































