Hamburgs Lewis Holtby im Zweikampf mit Schalkes Leon Goretzka

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Bei einigen Bundesliga-Spielern steht ein Transfer im Winter zur Debatte – ein Quartett könnte es ins Ausland ziehen. Bei einem Frankfurter steht das Ziel bereits fest, die Personalie Goretzka wird spannend.

Leon Goretzka (FC Schalke 04, Mittelfeld):

Die Transfergerüchte über Leon Goretzka sind längst nicht mehr an einer Hand abzuzählen. Nicht einmal zwei Hände reichen dafür aus. Gefühlt ganz Europa soll seine Fühler nach dem Confed-Cup-Sieger ausgestreckt haben. Kein Wunder: Wann bekommt man ein derart großes Talent schon ablösefrei?

Da ist der Knackpunkt: Ablösefrei. Noch nicht im Winter, aber im Sommer wäre Goretzka für null Euro zu haben. Der FC Schalke 04 will Goretzkas Vertrag noch verlängern, aber wenig spricht dafür, dass dieser überhaupt zum Kugelschreiber greift. Dementsprechend stehen die Königsblauen vor einem Dilemma.

Jetzt, da es bei S04 so gut läuft, sollte ein so wichtiger Leistungsträger nicht im Winter abgegeben werden. Wenn aber ein Verein bei sechs Monaten Restvertragslaufzeit plötzlich die Schatulle aufreißt und Scheine daraus hervorquillen, kann sich die Gemengelage noch ändern.

Zurück zu den Transfergerüchten. Mit den Bayern war sich Goretzka angeblich schon letzten Sommer einig. Dann kamen Arsenal und Manchester City ins Spiel. Dann hieß es, der FC Barcelona wolle im Winter einen Großangriff unternehmen. Anschließend standen Manchester United und Juventus Turin auf der Liste. War PSG eigentlich auch mal dran?

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Eines scheint sicher: Sollte Goretzka tatsächlich im Winter wechseln, dann wohl ins Ausland. Barcelona oder den englischen Klubs traut man schon zu, über die Schmerzgrenze zu gehen, einfach um die Konkurrenten schnell auszustechen – die Bayern mit all ihrer Raffinesse würden eher dem Spieler einen ab Sommer geltenden Vertrag vorsetzen.

Comunio-Manager, die Goretzka im Kader haben, würden sich sicher genau das wünschen: Dass Goretzka die Saison auf Schalke zu Ende spielt. Die höhere Wahrscheinlichkeit liegt auch in diesem Szenario. Zuerst soll der Nationalspieler ganz fit werden und im Revierderby punkten.

Lewis Holtby (Hamburger SV, Mittelfeld):

Ein Ex-Schalker ist bereits einmal den Weg von Deutschland nach England gegangen, damals von den Königsblauen zu seinem Traumverein Tottenham Hotspur. Obwohl er in London bei den Fans beliebt war, durfte der offensive Mittelfeldspieler zu selten ran und kam schließlich als Hoffnungsträger zum HSV. Bei den Rothosen erlebte Holtby gute und schlechte Zeiten – und jetzt die schlechtesten.

Bei Trainer Markus Gisdol ist er weitgehend außen vor, als Großverdiener würde man ihn zudem gerne loswerden. Newcastle United könnte Holtbys Traum von der Premier League einen zweiten Anlauf geben – und dem HSV ein bisschen Cash. Holtbys Vertrag läuft 2018 aus. Noch soll es aber keine Anfrage an den Bundesliga-Dino geben.

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Albin Ekdal (Hamburger SV, Mittelfeld):

Einen anderen Mittelfeldspieler würde der HSV weniger gerne abgeben. Albin Ekdal ist bei Sporting Lissabon im Gespräch. „Im Gespräch“ bedeutet konkret: Ekdals Berater befinden sich laut der Mopo in Verhandlungen mit den Portugiesen. Diese sollen bereit sein, eine Ablösesumme von vier Millionen Euro zu stemmen.

Vermutlich ist das noch unter der Hamburger Schmerzgrenze. Was sind heutzutage schon vier Millionen? Wenn Investor Kühne gut gefrühstückt hat, stellt er eine solche Summe vielleicht mal wieder bereit.

Andersson Ordonez (Eintracht Frankfurt, Abwehr):

Kennt ihr den Frankfurter Verteidiger überhaupt? Andersson Ordonez kam erst im Winter vom Barcelona SC Guayaquil zur Eintracht, spielte aber bisher nur viermal in der Bundesliga – und will zu seinem Heimatverein zurück. Verhandlungen müssen noch geführt werden, in Frankfurt wird man Ordonez wohl keine Steine in den Weg legen. Wenn die Konditionen stimmen.

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