FUSSBALL 1. BUNDESLIGA SAISON 2017/2018 Audi Football Summer Tour China / Singapur 2017 FC Bayern Muenchen 24.07.2017 Tag 9; Training: Trainer Carlo Ancelotti mit Leibchen Foto: Pressefoto ULMER/Markus Ulmer xxNOxMODELxRELEASxx Singapur PUBLICATIONxNOTxINxAUTxSUIxITA

Foto: © imago/Ulmer
Der FC Bayern München hat wie alle Jahre einen Luxuskader. Dadurch hat Trainer Carlo Ancelotti zwar die freie Wahl, aber auch die Qual. Weil Spieler wie Müller, Vidal oder Boateng keinen Platz finden könnten. Comunioblog macht den Check: Wo sind die heißesten Duelle.

Innenverteidiger

Mats Hummels (8,59 Mio., 131 Punkte)

Macht in der Vorbereitung einen sehr fitten Eindruck und hat nun in seinem zweiten Jahr beim FC Bayern ein ganz anderes Standing, als nach seiner Ankunft im vergangenen Jahr. Er, Manuel Neuer und Thomas Müller sind die neuen Gesichter des Rekordmeisters. Hummels sollte seinen Stammplatz sicher haben, wenn er von schwereren Verletzungen verschont bleibt. 

Javi Martinez (6,59 Mio., 125 Punkte)

Der Spanier ist derzeit die Nummer 2 im internen Innenverteidiger-Ranking der Bayern. Allerdings wurde Martinez in der Vorbereitung auch auf der Sechs getestet. Gut möglich, dass sich Ancelotti da ein Beispiel an Jupp Heynckes genommen hat, der Martinez ausschließlich auf der Sechsen spielen ließ – und am Ende das Triple holte.

Jerome Boateng (6,46 Mio., 32 Punkte)

Aufgrund seiner Verletzung aus der Vorsaison fuhr der Fußballer des Jahres 2016 nicht mit den Bayern nach Asien, sondern arbeitete an der Säbener Straße an seinem Comeback. Derzeit steht Boateng noch hinter Hummels und Martinez, doch das kann sich schnell ändern, auch wenn sein Standing im Klub schon mal besser war. Allerdings dürfte es tatsächlich spannend werden, wie Ancelotti das Luxusproblem lösen wird, wenn alle drei Innenverteidiger mal über einen längeren Zeitraum fit sind.

Niklas Süle (4,4 Mio., 164 Mio.)

Der Confed-Cup-Sieger war ebenfalls nicht auf der Asienreise dabei, sondern stößt erst später zum Team und hat dadurch nicht die allerbesten Karten, zumal die Konkurrenz enorm ist. Das erste Jahr beim Rekordmeister wird für ihn vermutlich nicht einfach. Eine Möglichkeit auf mehr Spielpraxis wäre, wenn Ancelotti mit Dreierkette agieren würde – doch das tat er bislang nicht. 

Die zehn besten Bayern der Saison 16/17

Bild 1 von 10

Platz 10: Joshua Kimmich, Mittelfeld, 102 Punkte in 20 Spielen, Bildquelle: Imago

Rechtsverteidiger

Joshua Kimmich (8,17 Mio., 102 Punkte)

Wurde von allen ja schon zum legitimen Lahm-Nachfolger ausgerufen, stößt aber aufgrund des Confed Cups erst später zum Team. Bewies bei der DFB-Elf, dass er ein richtig starker Rechtsverteidiger ist, Ancelotti hatte ihn bislang meist auf der Sechs eingesetzt.

Rafinha (2,09 Mio., 59 Punkte)

Der Confed-Cup-Triumph könnte dem Brasilianer in die Karten spielen, denn Rafinha spielt bislang eine gute Vorbereitung und krönte diese mit seinem sehenswerten Treffer gegen den FC Chelsea. Möglich, dass er seinen Stammplatz auch in vier Wochen noch hat, denn Kimmich steigt erst in de den nächsten Tagen ins Teamtraining ein, während Rafinha dahingehend schon einen kleinen Vorteil hat. Bei ihm weiß Ancelotti, was er an ihm hat.

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Defensives Mittelfeld

Corentin Tolisso (16, 74 Mio., – )

Der Rekordtransfer des FC Bayern hinterlässt gleich einen sehr, sehr positiven Eindruck. Mit seiner Dynamik, seiner Zweikampfstärke und seiner Agilität besticht er bislang im defensiven Mittelfeld der Bayern und schwingt sich zum Alonso-Nachfolger auf. Egal ob Ancelotti mit Doppelsechs oder oder zwei Achtern spielt, der junge Franzose wird seinen Platz sicher haben und nur zum Verschnaufen auf die Bank rotieren.

Arturo Vidal (8,24 Mio., 102 Punkte)

Auch der Krieger hat bei den Bayern eigentlich seinen Stammplatz sicher. Eigentlich, denn zu Saisonbeginn könnte ihm die Bank drohen. So stößt Vidal erst spät zum Team (Confed Cup) und ist jetzt nicht dafür bekannt, topfit aus der Sommerpause zurückzukehren. Insofern könnte es später Herbst werden, bis der Chilene sein Leistungslimit erreicht hat. Da der Rekordmeister mit seinen Transfers im zentralen Mittelfeld nun noch besser aufgestellt ist, könnte ihm öfters die Bank drohen als ihm lieb ist. In den großen Spielen wird er aber gesetzt sein.

Sebastian Rudy (3,85 Mio., 124 Punkte)

Er ist irgendwie die große Unbekannte bei den Bayern. Trotz seiner wirklich starken vergangenen Saison und seinen ordentlichen Auftritten beim Confed Cup fliegt Rudy immer noch ein wenig unter dem Radar. Wird auch wie alle anderen, die international in der Sommerpause im Einsatz waren, er später zum Team stoßen und wird es sich nicht unbedingt leicht haben, sich sofort einen Platz zu erkämpfen. Allerdings könnte er als Backup noch eine wichtige Rolle bei den Bayern spielen – oder aber er überrascht alle und erkämpft sich sogar einen Stammplatz.

Renato Sanches (1,7 Mio., 4 Punkte)

Bei ihm stehen die Zeichen deutlich auf Abschied, sein Flirt mit dem AC Milan ist mehr als heiß. Ob er nur verliehen wird oder letztlich doch verkauft wird, bleibt abzuwarten. Aufgrund der Konkurrenz mit Tolisso und Rudy wäre es für den Europameister ohnehin schwer geworden, ausreichend Spielzeit zu bekommen.

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Offensives Mittelfeld

James Rodriguez (29,29 Mio., -)

Er ist der Königstransfer des FC Bayern und soll dem Offensivspiel der Ancelotti-Elf noch mehr Flexibilität und Raffinesse bringen. Erlebte unter dem Italiener 2014/15 seine beste Zeit bei Real Madrid, daher sprach sich Ancelotti auch stark für ihn aus. Er kann auf der Zehn, der Acht oder auf dem Flügel spielen und wird dort wohl so immer seinen Platz finden. Deutete auf der Asienreise bereits an, dass der den Bayern sehr helfen kann, auch wenn noch nicht direkt alles passte.

Thomas Müller (11,18 Mio., 107 Punkte)

Kaum war James da, wurde sofort gefragt: “Wo ist Platz für Müller?” Die Antwort gab er bislang in der Vorbereitung: Überall. War in den Testspielen agil, torgefährlich, umtriebig und immer anspielbar, so dass Ancelotti gar nicht an ihm vorbeikommen würde, wenn morgen Saisonauftakt wäre. Zeigte, dass er gemeinsam mit James im offensiven Mittelfeld spielen kann und könnte zur Not auch an der Seite von Robert Lewandowski als hängende Spitze agieren. Wird – Stand jetzt – zum Saisonauftakt seinen Platz in der Startelf finden.

Thiago Alcantara (13,35 Mio., 184 Punkte)

Stimmt! Den haben die Bayern ja auch noch. Ganz ehrlich, man möchte nicht in Ancelottis Haut stecken, wenn wirklich alle Jungs bei den Bayern fit sind. Derzeit laborierte Thiago noch an einer Wadenverletzung, weshalb er auch aus Asien abreiste und wird wohl erst kommende Woche wieder mit der Mannschaft trainieren können. Der Spanier könnte gemeinsam mit James auf der Acht zum Einsatz kommen, wenn Tolisso oder Vidal die alleinige Sechs geben. Möglich auch, dass er den offensiven Part einer Doppelsechs gibt und dabei Müller oder James auf der Zehn unterstützt.

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Autor: Florian Schimak

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