Läuft nicht bei den Bayern...

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Nach zehn Spieltagen darf man schon einmal eine kurze Bestandsaufnahme machen: Wer punktet als Team eigentlich über seinen Verhältnissen? Und wo gehen Realität und Comuniopunkte auseinander? 

Wir werfen mal einen Blick auf die wichtigsten Bereiche der Tabelle und fördern dabei zutage: Eine Mannschaft performt bei Comunio weit unter dem, was sie „draußen“ zumindest in Sachen Zählbares auf den Platz bringt. Der nahezu komplette Rest der Teams wiederum findet sich im Managerspiel tatsächlich +/- auf dem Platz wieder, den sie auch in der Ligatabelle belegen. Der große Ausreißer ist: Eintracht Frankfurt! Die Hessen rangieren in der Liga aktuell auf einem überaus überraschenden … Platz, bei Comunio liegt die Eintracht dagegen nur auf Platz 10. Das liegt natürlich auch daran, dass die Mannschaft von Adi Hütter auch dann punkten kann, wenn sie eigentlich unter ihren Möglichkeiten performt. So sammelten Jovic, Rebic und Co. fünf ihrer 17 Saisonpunkte in Spielen, in denen sie ihren Comunioschnitt von 39,6 noch unterschritten. Das ist effektiv, für Comuniomanager aber natürlich einigermaßen ärgerlich.

Die Krise der Bayern wiederum schlägt sich auch bei Comunio dramatisch nieder: Holte man in den ersten fünf Spielen noch im Schnitt satte 62,8 Teampunkte (Platz 1 in der Comuniorangliste), sind es an den Spieltagen 6-10 nur noch 40,4. Und das bedeutet Platz elf (!) in diesem Zeitraum. Das dürfte auch die eine oder andere Krise unter den Comuniomanagern mit teurem Bayern-Personal im Kader verursacht haben.

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So richtig ablesbar ist die schwache Saison des Rekordmeisters auch daran, dass sich mit Manuel Neuer und Franck Ribéry gleich zwei Münchener unter den „Flop50“ der Saison wieder finden. Während der mehrfache Welttorhüter Neuer mit 0,8 Punkten im Schnitt der viertschwächste, in mindestens zwei Spielen eingesetzte Keeper der Liga ist (schlechter punkteten nur Fabian Giefer (-1), Fabian Bredlow (0) und Michael Rensing (0,4)), kommt Comunio-Legene Franck Ribéry nach acht benoteten Partien auf sage und schreibe acht Saisonpunkte. Ist das bitter. Wir denken daran: Erst im Laufe dieser Saison wurde der Franzose von Robert Lewandowski als Führender in der Ewigen Tabelle im Managerspiel abgelöst. Der Pole wiederum holte gegen den SC Freiburg Minuspunkte – zum ersten Mal seit 15 Spieltagen und zum erst dritten Mal in den letzten 45 Spielen. Zum Vergleich: Der derzeit so überragende Thorgan Hazard musste in diesem Zeitraum siebenmal Minuspunkte hinnehmen. Dafür ist der Belgier weiter auf Kurs Geschichtsbücher: Rechnet man die bisherigen 87 Saisonpunkte hoch, werden am Ende der Saison 296 Punkte – das würde die bisherige Bestmarke (Marco Reus´ 248 Punke aus der Saison 2011/12) pulverisieren.

Die Zeiten der ganz großen Minusleistungen scheinen – zumindest nach derzeitigem Stand – jedoch vorbei zu sein: Die derzeitigen -6 Punkte von Frankfurts Verteidiger Jetro Willems und Torwart Philipp Tschauner (Hannover 96) nehmen sich im historischen Vergleich doch eher übersichtlich dramatisch aus: Die legendären -50 von Abder Ramdane (Energie Cottbus) aus der Premierensaison von Comunio (2000/01) dürften noch eine ganze Weile Bestand haben als schlechtester Wert über eine ganze Saison gesehen.

Pizza, der Rekordjäger

Weiter an seiner ganz persönlichen Erfolgsgeschichte schreibt dagegen Claudio Pizarro, auch wenn der Peruaner die zweite Niederlage seiner so fulminant gestarteten Bremer in Folge nicht mehr verhindern konnte. Aber immerhin: Pizza ist der erste Spieler der Bundesligageschichte, der nach seinem 40. Geburtstag schon zwei Tore erzielen konnte. Will der Werder-Angreifer auch in der ewigen „Ü40“-Tabelle im Managerspiel die Führung übernehmen, muss er jedoch noch ein paar Buden folgen lassen. Denn zählt man nur die Punkte zusammen, die im 41. Lebensjahr gesammelt wurden, führt Jens Lehmann mit 44 zu 16. Aber Pizza ist ja noch jung.

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Autor: Till Erdenberger

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