Foto: © imago / Eibner
Am Sonntag trifft er mit Peru auf das DFB-Team. Jefferson Farfan spielte sieben Jahre für den FC Schalke, holte immer konstant Punkte im dreistelligen Bereich. Sein Highlight-Spiel in seiner königsblauen Zeit war aber das 4:2 (1:1) gegen den SC Freiburg in der Saison 2011/12. Dort drehte der Angreifer mächtig auf. Comunioblog erinnert sich.

Es waren sechs Spieltage absolviert. Schalke war durchwachsen gestartet – drei Siege, drei Niederlagen. Auch der SC hatte so seine Startschwierigkeiten und holte lediglich einen Dreier aus den Partien.

Dem schwachen Schalker Start folgte das Aus von Trainer Ralf Rangnick, so dass Seppo Eichkorn gegen Freiburg am 7. Spieltag auf der Trainerbank saß. Bei den Gästen aus dem Breisgau war der heutige Co-Trainer von Joachim Löw Manuel Sorg verantwortlich.

Die Partie begann mit einem Schock für die gebeutelte Schalker Seele, denn Papiss Demba Cisse traf bereits nach zwei Minuten zur frühen Freiburger Führung, da Fährmann nicht richtig geklärt hatte.

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Doch von da an nahm Farfan das Heft des Handels in die Hand. So war es auch der Peruaner, der die erste Ausgleichschance für die Schalker hatte (11.). Trotzdem blieb Freiburg durch Konter in der Anfangsphase durchaus weiterhin gefährlich.  

In der 33. Minute gelang Schalke dann der verdiente Treffer. Christian Fuchs führte einen Freistoß schnell aus, Raul flankte gefühlvoll an den Fünfer, wo Farfan per Kopf zur Stelle war – 1:1!

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Bis zur Pause war Schalke spielbestimmend, schaffte es aber nicht, die Überlegenheit in Tore umzumünzen und so ging es mit dem Unentschieden zunächst in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel hatte Freiburg wieder die eine oder andere Chance, ließ diese allerdings leichtfertig liegen – das wurde nach gut einer Stunde dann bestraft. Farfan eröffnete wunderbar für Ushida, der punktgenau auf Klaas-Jan Huntelaar flankte und dieser nickte zum 2:1 ein. Diese Effizienz ging dem SC ab.

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So war es dann Lewis Holtby, der nach einem überragenden Farfan-Solo den Abpraller von dessen Schuss nur fünf Minuten später zum 3:1 über die Linie drückte. Damit war Freiburg der Zahn gezogen, Raul erhöhte in der 75. Minute noch, ehe Erik Jendrisek mit seinem Anschlusstreffer zum 4:2 lediglich Ergebniskosmetik betrieb.

Comunio-Star des Spiels war natürlich: Jefferson Farfan. Mit einem Tor, einem, Assist und seiner indirekten Beteiligung an den beiden anderen Treffern ging kein Weg an ihm vorbei.

Quelle: Comstats

Quelle: Comstats

Satte 15 Punkte holte der Peruaner – bis dahin sein Comunio-Höchstwert. Der gleiche Wert gelang ihm nur noch beim 3:0-Erfolg über den HSV in der Saison 2013/14.

Am Ende der Spielzeit 2011/12 holte Farfan 106 Zähler, der FC Schalke wurde Dritter und qualifizierte sich für die Champions League.

Die Gäste vom SC Freiburg kamen am Ende auf einen souveränen 12. Rang und hatte mit dem Abstieg wenig zu tun.

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Autor: Florian Schimak

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