Gonzalo Castro (l.) lief bis 2015 für Bayer 04 Leverkusen auf.

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Gonzalo Castro spielt seit seinem 17. Lebensjahr in der Bundesliga. Bislang absolvierte er 15 Spielzeiten im Fußball-Oberhaus, doch seit dieser Saison kämpf er eine Etage tiefer mit dem VfB Stuttgart um die Rückkehr in die 1. Liga. Der inzwischen 32-Jährige ist so etwas wie der ewig Unvollendete. ComunioMagazin blickt auf seine bisherige Karriere zurück.

Gonzalo Castro: Mit 18 Stammspieler in Leverkusen

Bereits am 4. Dezember 2004 stand ein gewisser Gonzalo Castro erstmals im Kader von Bayer Leverkusen. Allerdings wurde der 17-Jährige erst nach der Winterpause am 18. Spieltag beim 3:0-Erfolg der Werkself bei Hannover 96 in der 79. Minute für Andrej Voronin eingewechselt.

Trainer in Leverkusen war damals übrigens Klaus Augenthaler, der dem jungen Castro dann peu a peu weitere Bundesligaminuten schenkte. Seinen ersten Startelfeinsatz hatte Castro dann am 5. März beim Hamburger SV (0:1).

Ab dem 26. Spieltag stand Castro anschließend bis zum Saisonende in jedem Spiel in der Startelf, dabei gelang ihm gegen Werder und Gladbach jeweils ein Assist. Insgesamt holte er 36 Comunio-Punkte in seiner Debütsaison als 17-Jähriger.

Auch in der darauffolgenden Spielzeit hatte der damals erst volljährig gewordene Castro seinen Stammplatz zunächst sicher. Doch als Augenthaler im Herbst dann entlassen wurde, sanken auch die Spielanteile von Castro. Zunächst durfte er unter Interiemscoach Rudi Völler noch ran, aber unter Michael Skibbe durfte er in der Rückrunde zunächst nur noch bei der 2. Mannschaft ran.

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Gonzalo Castro: Solide gepunktet, aber selten überragt

Erst in der Saison 2006/07 sollte er sich bei Skibbe seinen Platz rechts in der Viererkette erkämpfen. Bei 26 Startelfeinsätzen holte Castro solide 59 Zähler. Seinen überragendsten Tag hatte der Youngster damals aber am 6. Spieltag, als ihm gegen den FC Schalke ein Doppelpack gelang und Castro sensationelle 20 Punkte holte. 

In der Spielzeit danach konnte er seine Comunio-Punktzahl dann nochmals steigern und kam auf 65 Zähler. In den folgenden Jahren war Castro bei der Werkself zwar meist gesetzt, aber ein Comunio-Monster war er anfangs nie. Erst in der Saison 2012/13 rockte Castro richtig und knackte erstmals die 100er-Marke. 

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Platz 23: Lars Bender (Bayer Leverkusen), 613 Punkte (Stand: 18. Mai 2018) Bildquelle: Imago

Zwei grandiose Spielzeiten in Folge

Die sechs Treffer, die Castro in der Spielzeit erzielte, sorgten dafür, dass er auf 142 Punkte kam – bis heute sein absoluter Bestwert! Auch in den anschließenden Spielzeit wusste Castro weiter zu zaubern, erreichte aber nicht ganz die Punktzahl der vorherigen Spielzeit. Dennoch konnten sich seine 134 Comunio-Zähler mehr als sehen lassen.  

Trotz seiner teils überragende Leistungen absolvierte Castro lediglich fünf Länderspiele. Sein Debüt feierte er 2007 als 19-Jähriger gegen Dänemark. Anschließend aber kamen lediglich nur sechs weitere Partien hinzu.

In seiner letzten Spielzeit im Trikot von Bayern Leverkusen hatte er zunächst mit einigen Verletzungsproblemen in der Hinrunde zu kämpfen, weshalb er am Ende auf 90 Punkte kam. Für eine Ablöse von 11 Millionen verabschiedete sich Castro dann nach Dortmund und wechselte zum BVB.

 

Gonzalo Castro und der Wechsel zum BVB

Unter Thomas Tuchel hatte der technisch versierte Mittelfeldspieler aber kein großes Standing, sonder kam anfangs meist nur als Joker zum Einsatz. Lediglich 16 Einsätze absolvierte Castro im schwarz-gelben Trikot damals von Beginn an. Dennoch kam er auf starke 96 Zähler!

Im zweiten Jahr unter Tuchel steigerte sich seine Zahl der Einsätze nicht signifikant. Auch in Sachen Comunio-Punkte bewegte er sich mit 86 im Bereich der Vorsaison.


Anschließend kam dann Peter Bosz – und Castro sollte zunächst aufblühen. In den ersten fünf Partien stand er 90 Minuten auf dem Platz. Doch nach dem Startrekord des BVB zeigte auch Castros Formkurve in der restlichen Saison nach unten. Am Ende standen bei Castro lediglich 44 Punkte zu Buche – so wenige Zähler hatte er letztmals zwölf Jahre zuvor geholt…

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Abschied zum VfB – und der Abstieg

Also entschied sich Castro zu einem Wechsel zum VfB Stuttgart, wo man sich vom flexibel einsetzbaren Mittelfeldspieler viel erhoffte. Am Ende aber stiegen die Schwaben mit Castro in der vergangenen Saison ab und kämpfen aktuell um die Rückkehr in die Bundesliga. 

In seiner bislang letzten Saison im Oberhaus kam Castro trotz des Abstiegs immerhin auf 66 Zähler. Geholfen hatte dies aber keinem. Aktuell steht Castro bei Comduo immerhin bei 100 Punkten. 

Hoffen wir mal, dass wir den inzwischen 32-Jährigen nochmal in der Bundesliga sehen…

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