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FC Bayern München gegen Borussia Dortmund – das war vor einigen Jahren ein absolutes Duell auf Augenhöhe. Es war das „deutsche Clasico“. Es war das Champions-League-Finale 2013. Inzwischen und davor ist und war es zwar immer ein brisantes Duell, doch den ganz großen Reiz hat die Partie Rot gegen Schwarz-Gelb aufgrund der Überlegenheit der Bayern verloren. Wir erinnern uns an eines der letzten Duelle, bevor es medial zum Clasico gehypt wurde.
Die Saison 2009/2010 hatte gerade erst begonnen. Am 5. Spieltag waren die Bayern bei Borussia Dortmund zu Gast und suchten unter Trainer Louis van Gaal noch ihr System. Das vorgegebene 4-3-3 des Niederländers passte noch nicht wirklich, dafür verhalf er Spielern wie Holger Badstuber oder Thomas Müller an den ersten Spieltagen zu ihren ersten Einsätzen.
Beim BVB war Jürgen Klopp gerade dabei, ein Team aufzubauen, was in den kommenden Jahren dem deutschen Rekordmeister mehr als gefährlich werden würde. Zu diesem Zeitpunkt war dies aber noch nicht der Fall.
Zwar brachte Mats Hummels die Schwarz-Gelben bereits nach zehn Minuten nach einem Sahin-Freistoß per Kopf in Führung und war auch bis zur 30. Minute mit dem aggressiven Klopp’schen Spiel die durchaus gefährlichere Mannschaft, doch nach dem Ausgleich von Mario Gomez in der 36. Minute war es zunächst einmal vorbei, mit der schwarz-gelben Herrlichkeit.
In der Pause nahm van Gaal zwei Änderungen vor. Brachte Thomas Müller und Franck Ribery für Gomez und Halil Atintop – und das zahlte sich aus. Zunächst patzte Roman Weidenfeller nach einem Schuss von Bastian Schweinsteiger (50.), dann nagelte und Ribery einen Frsitoß aus 20 Metern in den Winkel. Der damalige Jubellauf zu van Gaal ist bis heute eine der Szenen der Saison.

































