Foto: © imago/Gribaudi
In der Saison 2006/07 – also nach Klinsi und dem Sommermärchen und vor über zehn Jahren – begann das richtige Comunio-Zeitalter. Wurden zuvor noch die Noten vom “kicker” genommen, machte das ab dieser Spielzeit die Jungs von „sportal.de“. Die allererste Partie für die neuen Redakteure war ausgerechnet das zwischen dem FC Bayern gegen Borussia Dortmund. Allerdings war diese Paarung damals noch weit entfernt vom heutigen Spitzenspiel. Comunio blickt zurück.
Trainer der Bayern war damals Felix Magath, der im nach dem Sommermärchen 2006 mit Lukas Podolski den damals besten Youngster des Turniers verpflichten konnte. Zuvor hatte Michael Ballack seinen Vertrag an der Säbener Straße nicht verlängern wollen und ging zur neuen Saison auf die Insel und kickte dort nun an der Stamford Bridge für den FC Chelsea.
Außerdem verpflichtete der Rekordmeister mit Daniel van Buyten und kurz vor Transferschluss Mark van Bommel zwei Spieler, die in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle beim FC Bayern spielen sollten. Zudem wurde Oliver Kahn vor der Patient für sein 500. Bundesligaspiel geehrt.
Auf der anderen Seite hatte der BVB mit Bert van Marwijk in dessen dritter Saison seinen Kader mit Spielern wie Nelson Valdez, Alex Frei oder Steven Pienaar ordentlich aufgebessert. In der Hoffnung, dass in diesem Jahr die Qualifikation für Europa gelingen sollte.
Während Magath Neuzugang Podolski beim Saisonauftakt auf der Bank ließ, brachte sein niederländisches Pendant seine Neuzugänge. Den besseren Start aber erwischten dennoch die Bayern.
Makaay beweist seine Klasse
Roy Makaay (der in seiner letzten Saison für die Bayern stürmte) prüfte in den Anfangsminuten gleich zwei Mal BVB-Keeper Roman Weidenfeller, ehe er in der 24. Minute die 1:0-Führung erzielen konnte. Wenige Minuten zuvor sorgte ein hässliches Tackling von Hasan Salihamidzic an Sebastian Kehl dafür, dass der Dortmunder mit einer klaffenden Fleischwunde am Knie ausgewechselt werden musste. Eine folgenschwere Verletzung für Kehl, konnte er im Anschluss fast zwei Jahre kein Spiel mehr bestreiten.
































