Der FC Bayern feierte gegen den FC Barcelona einen Sieg.

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Der FC Bayern befindet sich – mal wieder –  in beeindruckender Frühform. Zuletzt wurde der FC Barcelona in der Champions League klar und deutlich mit 3:0 besiegt. Dabei fehlten dort Spieler wie Serge Gnabry oder Kingsley Coman angeschlagen in der Startformation. Dies ist ein Beispiel für das Dilemma der Comunio-Manager. 

Auch wenn der FC Barcelona seit dem Abgang von Lionel Messi vielleicht nicht mehr im obersten Regal des europäischen Fußballs zu finden ist, war der verdiente 3:0-Sieg des FC Bayern zum Auftakt in der Champions League eine kleine Ansage. Nicht nur von sportlicher Natur.

Denn wer erst in der 82. Minute im Camp Nou Spieler wie Kingsley Coman oder Marcel Sabitzer bringen kann, der dürfte generell keinen schlechten Kader zusammen haben. Knapp 20 Minuten zuvor kamen Serge Gnabry und Weltmeister Lucas Hernandez von der Bank – Eric Maxim Choupo-Moting verbrachte die gesamten Spielzeit dort.

Es macht deutlich: Der FC Bayern hat auch für europäische Top-Verhältnisse einen richtig guten Kader zur Verfügung. Worüber sich die Fans der Isar-Kicker freuen dürften – für Comunio-Manager ist das allerdings bitter. Denn zum einen sind die FCB-Kicker unfassbar teuer und zum anderen weiß man nie, ob Julian Nagelsmann dem einen oder anderen hochdekorierten Spieler in der Bundesliga eine Pause gönnt.


 

Auf wen sollte man beim FC Bayern also immer setzen? Eigentlich eine fast nicht zu beantwortenden Frage, weil Coach Nagelsmann auch ein großer Verfechter der Rotation ist. Vor allem zur Belastungssteuerung, aber auch, um den Kader bei Laune zu halten. 

Comunio-Manager-Dilemma: Wer spielt immer beim FC Bayern?

Ein kleiner Geheimtipp bleibt Youngster Josip Stanisic, der als Backup von Benji Pavard eingeplant ist. Von Bouna Sarr hätte man sich an der Säbener Straße gerne im Sommer getrennt, doch keine hatte Interesse am Rechtsverteidiger. Aktuell ist Stanisic für etwas mehr als 3,2 Millionen zu haben. 

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Im Zentrum werden Niklas Süle, Dayot Upamecano und Lucas Hernandez rotieren. Gegen die Hertha saß Süle zunächst auf der Bank, in Barcelona erwischte es Hernandez. Vielleicht bekommt Upa gegen Bochum eine Pause? Der Neuzugang von RB Leipzig ist nach dem Abgang von David Alaba der neue Abwehrboss an der Isar, das unterstrich er mit einer herausragenden Leistung in Barcelona. 

Im Mittelfeld sind Joshua Kimmich und Leon Goretzka, dessen Vertragsverlängerung bis 2026 wohl bald offiziell gemacht werden wird, absolut gesetzt. Als Backup stehen Sabitzer und Corentin Tolisso zur Verfügung, wobei lediglich der Österreicher aktuell wirklich Chancen auf Einsatzzeit hat, weil Tolisso – wie so oft – angeschlagen ist. Aber 10 Millionen für einen Backup? Viel zu viel. 

Im Angriff kann man aus Sicht der Comunio-Manager nur hoffen, dass Choupo-Moting immer mal wieder als Joker für die letzten 20 Minuten reinkommt und knipst. Mit 4 Millionen ist der Kameruner auch kein. Schnapper, aber zumindest erschwinglich.

FC Bayern bei Comunio: Setzt auf Müller – oder die Abwehr

Zumal bei Sané, Gnabry, Coman oder Musiala, deren Marktwert an die 20 Millionen reicht, selten feststeht, welcher der Top-Stars eine Pause bekommt und wer stürmen darf. Wenn man wirklich viel Geld zur Verfügung hat, könnte man über Thomas Müller nachdenken – denn der spielt immer. Aktuell kann man den inzwischen 32-Jährigen für um die 18 Millionen holen. 

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Robert Lewandowski garantiert zwar Punkte, kostete aber fast 30 Millionen. Eigentlich zu viel, will man ein trotzdem noch im Ansatz ausgeglichenes Team haben. 

Es wird also deutlich: FCB-Spieler lohnen sich bei Comunio wirklich nur selten. Wer trotzdem gerne einen in seinem Team hätte, sollte auf Müller setzen oder sich in der Abwehr umschauen. Beim Rest ist das Risiko derzeit zu groß, da fast alle Spieler einsatzfähig sind. 

Aber warten wir mal ab, wenn der Herbst kommt… 

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Autor: Florian Schimak

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