Der Dino schlachtet die Fohlen: Hamburg besiegt Mönchengladbach 3:0

Eintracht Frankfurt ist Spieltagssieger bei Comunio – dicht gefolgt vom HSV, der enttäuschende Gladbacher weiter nach unten stößt. Im Pott läuft’s derweil bestens. Die Tops und Flops des 4. Spieltags!

Top: Frankfurt, der Pott, der Dino

6:2-Sieg über den 1. FC Köln, 90 Comunio-Punkte, ein dreifacher Meier: Für Frankfurt-Fans hätte der Spieltag nicht besser laufen können. Die Eintracht dominiert die Comstats und stellt nicht nur ein fulminantes Sturmtrio mit Meier, Seferovic und Castaignos (zusammen 46 Punkte), sondern auch starke Defensivleute wie Hasebe, Russ und Reinartz (je 8 Punke).

Im Ruhrpott gab es ebenfalls viel Zählbares. Auch ohne Julian Draxler rettete Schalke 04 ein verdientes 2:1 gegen Mainz 05 über die Zeit; vor allem Torschütze Matip und Keeper Fährmann überzeugten. Der ehemalige Mainzer Johannes Geis bereitete das 1:0 durch Matip vor und erhielt 6 Punkte.

Beim BVB lief es indes noch besser. Mit dem 4:2 in Hannover festigten die Borussen die Tabellenführung und weisen nun den besten Bundesliga-Saisonstart aller Zeiten vor. Drei Spieler in der Elf des Tages, 78 Comunio-Punkte im Kollektiv. Neuzugang Adnan Januzaj sammelte seine ersten 4 Zähler.

Es ist mehr als eine Momentaufnahme: Die Aufsteiger halten im Oberhaus nach wie vor überraschend gut mit. Sowohl der FC Ingolstadt als auch Darmstadt 98 spielten gegen Champions-League-Teilnehmer und hielten eine weiße Weste. Die Lilien gewannen sogar in Leverkusen durch ein Tor von Innenverteidiger Aytac Sulu. Nun warten die Bayern…

Im Freitagsspiel rechneten viele mit einem Befreiungsschlag von Borussia Mönchengladbach gegen den Bundesliga-Dino aus Hamburg, doch im Gegenteil: Pierre-Michel Lasogga und Nicolai Müller schossen die Fohlen tiefer in die Krise. Das neue Mittelfeld aus Ekdal, Hunt und Holtby funktionierte ebenfalls einwandfrei. Dieser HSV macht Laune!

Abschließend wie immer die unscheinbaren Tops der Woche: Bremens Fin Bartels und Hoffenheims Jonathan Schmid machten als Joker einen starken Eindruck (je 4 Punkte), Hiroshi Kiyotakes Comeback verlief vielversprechend (6 Punkte) und die Neu-Leverkusener Kevin Kampl und Chicharito überzeugten mehr als so mancher Teamkollege (4 Punkte).

Flop: Die Fohlen, die Werkself, Felipe

Ganz bittere Pille für Borussia Mönchengladbach, das zu Hause vom HSV überrollt wurde. Die Fohlen stellten sich in Person von Tony Jantschke mit einem frühen Rückpassfehler selbst ein Bein, ehe der Dino über sie herfiel. Elf Spieler erhielten Minuspunkte, Abwehrchef Martin Stranzl fällt mit einer Augenhöhlenfraktur wieder wochenlang aus.

Bayer 04 Leverkusen erwischte indes keinen besseren Tag. In einer zähen Partie gegen Darmstadt 98 fehlte der Offensive die Ideengebung und die Durchschlagskraft. Spielmacher Hakan Calhanoglu (-4 Punkte) und Sechser Christoph Kramer (-2) wurden nach 57 Minuten ausgewechselt. Stammplatz in Gefahr?

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Es war wirklich ein rabenschwarzer Tag, wie er im Buche steht. Erst rückt Felipe Martins kurzfristig für den unpässlichen Christian Schulz in Hannovers Startelf, zwei Stunden später ist er mit der Note 6 und -8 Comunio-Punkten die tragische Figur. Was war passiert? Zwei verschuldete Elfmeter, ein unglückliches Eigentor. Kopf hoch!

So ganz in Fahrt ist der VfL Wolfsburg trotz acht Punkten in vier Spielen nicht – und ein Akteur der Wölfe schon gar nicht: Andre Schürrle sucht nach wie vor nach seiner Form, die die Deutsche Nationalmannschaft 2014 zum WM-Titel geführt hat. Auch in Ingolstadt blieb der 30-Millionen-Mann blass. Spox-Note 5.

Halbzeit zwei gegen Werder Bremen machte Hoffnung für 1899 Hoffenheim, doch zwei späte Gegentore lassen die Kraichgauer vor einem Scherbenhaufen stehen. Dritte Niederlage im vierten Spiel, Platz 15 in der Liga. Für die zur Pause ausgewechselten Kuranyi und Zuber (je -4 Punkte) könnte es der vorerst letzte Auftritt von Beginn an gewesen sein.

Dass der 1. FC Köln nach sieben Punkten aus drei Spielen in Frankfurt dermaßen unter die Räder kommen würde, war nicht gerade vorhersehbar. Die Abwehr bröckelte, der Angriff funktionierte nicht. Flop des Spiels war der bis dato starke Innenverteidiger Sörensen mit der Note 5,5 und -6 Punkten; selbst Nebenmann Heintz wurde trotz Torerfolgs mit der Note 5 bewertet.

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