Deutschland trifft im WM-Finale also auf Argentinien. Machbar oder richtig eklig? Dazu: Van Gaal hat kein Bock mehr und wer wird überhaupt Spieler des Turniers?

Wieder Argentinien: Wird langsam langweilig, oder? Bereits im dritten Turnier in Folge misst sich das DFB-Team gegen eine argentinische Nationalmannschaft. Dabei sind die Erinnerungen an die letzten beiden Partien unglaublich frisch – und voller positiver Emotionen.

Vor vier Jahren überrollten Philipp Lahm und Co. die naive Albiceleste, die nicht ansatzweise eine Ahnung hatte, wie sie agieren sollte. Das Duell bei der Weltmeisterschaft 2006 hingegen war geprägt von Taktik und Kampf. Wird das WM-Finale von Rio den Janeiro eine ähnliche Angelegenheit?

Eines steht fest: Die Gauchos verfügen bei diesem Turnier über eine außerordentlich gute Defensive. In der K.o.-Runde kassierte Argentinien kein einziges Gegentor. Die Abwehr verfügt mit Martin Demichelis und Ezeqiuel Garay über knochenharte Zweikämpfer, die allerdings ein wenig hüftsteif daher kommen.

In der Offensive verfügt die Albiceleste über absolute Weltklasse – dennoch hat die deutsche Nationalmannschaft schon des Öfteren bewiesen, dass sie mit großartigen Einzelspielern klar kommen kann.

Und nochmal zur Zahl drei: Zum dritten Mal treffen Deutschland und Argentinien in einem WM-Finale aufeinander. 1986 triumphierten die Südamerikaner aufgrund des überragenden Diego Maradona, 1990 hievte Andreas Brehme Deutschland auf den goldenen Thron.

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van Gaal ohne Lust: Spiel verloren und erstmal Meckern! Nachdem die niederländische Nationalmannschaft im Halbfinale der WM äußerst unglücklich im Elfmeterschießen scheiterte, schimpfte Bondscoach Louis van Gaal auf das Spiel im Platz drei.

Die Begegnung am kommenden Samstag in Brasilia solle am besten abgeschafft werden. Dazu sei die Pause zwischen den beiden Partien viel zu kurz: „Dass man damit ein Turnier, das so toll war, vielleicht als Loser beendet. Das hat mit Sport nichts mehr zu tun. Es kann nur ein Finale geben, und in dem muss es darum gehen, Champion zu werden.“

Wer wird Spieler des Turniers?: Lasst uns mal ein bisschen spekulieren. Bester Spieler des Turniers kann nach Erfahrung nur jemand werden, der mindestens bis ins Halbfinale vorgedrungen ist. Ausgehend von dieser These fallen James Rodriguez und Neymar aus dem Raster.

Bei den Niederländern stach Arjen Robben hervor, die Argentinier sind natürlich von Lionel Messi abhängig. Bei unserer Nationalmannschaft stehen für mich drei über allen anderen: Manuel Neuer, der nebenbei und mit ziemlicher Sicherheit bester Torhüter des Turniers wird, Thomas Müller und natürlich auch Toni Kroos.

Wen haltet ihr für den herausragenden Akteurs dieser Weltmeisterschaft? Habe ich wen vergessen?

By the way. Die Wahl läuft wie folgt ab: Noch vor dem Spiel um Platz drei wird die FIFA eine Shortlist von zehn Spielern herausgeben. Dann wird eine Gruppe, zusammengesetzt aus Medienvertretern und Mitgliedern der Technischen Studien-Gruppe der FIFA, bis zum Abpfiff bestimmen, wer den Goldenen Ball bekommt.

Fahrplan: Nur noch kurz zur Info – der Fahrplan unserer Mannschaft bis zum großen Finale. Am Donnerstag dürfen Familie und Freunde letztmals ins Campo Bahia kommen. Danach will sich der DFB-Tross sich so gut es geht abschotten. Am Freitag wird normal trainiert, abends geht es dann in Richtung Rio.

Der Match-day-Minus-eins ist auch komplett choreographiert. Aufstehen, Essen, irgendwann Training und die letzte PK. Schon nervös?

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Autor: Sebastian Schramm

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