Daniel Ginczek vopm VfL Wolfsburg beim Auswärtsspiel in Dortmund

Foto: © imago / regios24
Etwas überraschend stand Daniel Ginczek nach seinem in der Wintervorbereitung erlittenen Bänderriss im Sprunggelenk bei Wolfsburg 0:2-Niederlage in Dortmund bereits wieder im Kader. In der Schlussphase kam der bullige Angreifer sogar zu seinen ersten Rückrundenminuten. Mittelfristig wird der 27-Jährige auch wieder in der Startelf stehen. Comunioblog verrät, wer jetzt beim VfL um seinen Stammplatz zittern muss.

Vor der Winterpause legte Wolfsburg mit 16 Punkten aus sechs Partien einen beeindruckenden Zwischenspurt ein, der die Wölfe bis auf Rang 5 führte. Während dieses starken Laufs vertraute Bruno Labbadia auf ein System mit Doppelspitze, in der Wout Weghorst (Marktwert 10.470.000) und Daniel Ginczek (Marktwert 2.770.000) hervorragend harmonierten. Ohne Ginczek stellte Labbadia auf ein 4-3-3-System um, in dem Weghorst als einzige Spitze agierte.

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Da aber der ehemalige Stuttgarter nun wieder zur Verfügung steht, spricht vieles dafür, dass der VfL auch zu seinem Erfolgsrezept mit zwei echten Spitzen von vor der Winterpause zurückkehren wird. Nur der Zeitpunkt scheint noch ungewiss.

Labbadia will Ginczek „langsam heranführen“

„Wir werden ihn langsam ranführen“, bremste Labbadia nach Ginczeks Comeback in Dortmund, betonte aber auch: „Es ist gut, dass er wieder eine Alternative ist.“ Weniger gut ist die Rückkehr für die Perspektive von Josip Brekalo (Marktwert 1.640.000) und Felix Klaus (Marktwert 1.550.000), die zuletzt neben Admir Mehmedi (Marktwert 6.210.000) und Weghorst in der Offensive aufliefen.

Mit Ginczek in der Startelf bleibt für die beiden kein Platz mehr, denn Mehmedi ist ebenso gesetzt wie Weghorst und dürfte – wie schon in der Hinrunde – die Position hinter den beiden Stoßstürmern einnehmen. Wer also Klaus oder Brekalo in seinem Kader hat, sollte vielleicht über einen Verkauf nachdenken. Insbesondere bei Klaus erscheint das vernünftig, denn sein Marktwert ist derzeit so hoch wie seit August 2018 nicht mehr.

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Brekalo wiederum hat im März über eine Million Marktwert eingebüßt, aber derzeit sieht es nicht so aus, als könnte sich sein Preis kurzfristig wieder in die andere Richtung entwickeln. Der Marktwert von Daniel Ginczek hat sich wiederum seit Weihnachten mehr als halbiert. Der Torjäger ist sicher ein Spieler, den man im Saisonendspurt auf dem Zettel haben sollte.

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Autor: Florian Reinecke

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