Foto: © imago / Werner Schmitt
Während die Comunio-Manager nach einem Trainerwechsel die Chancen auf Schnäppchen wittern, stehen dem nächsten Bundesligagegner Fragezeichen auf der Stirn. Gibt es eine neue Taktik? Welche Spieler laufen jetzt auf? Comunioblog schaut, ob das auch bei Comunio ein Problem sein kann.
Die Analyse über den VfL Wolfsburg könne er „in die Tonne klopfen“ berichtete Mainz-Trainer Martin Schmidt dem „kicker“ vor dem letzten Spieltag. „So ein Trainerwechsel gibt der Mannschaft sicher einen Impuls“, erklärte der Schweizer. Am Ende wurde es ein 1:1, das auch in den Comunio-Punkten (31:25) ausgeglichen war.
Doch geht es immer so glimpflich ab? Das können wir mit einem klaren „Ja“ beantworten. Acht Mal erwartete in dieser Saison eine Team einen Gegner mit neuem Trainer. Nur zwei Mal holte das Team mit neuem Übungsleiter mehr Punkte.
Darmstadt als Experten
Die Partie Darmstadt gegen Mönchengladbach am 17. Spieltag nicht eingerechnet. Da standen schließlich auf beiden Seiten neue Trainer an der Linie. Mal ganz davon zu schweigen, dass dies womöglich das schwächste Spiel der ganzen Saison war.
Die Lilien waren bereits fünf Mal betroffen. Drei Mal trafen sie selbst auf einen neuen Trainer, zwei Mal präsentierten sie einen neuen Mann. Einzig gegen Ingolstadt mit Maik Walpurgis sahen sie dabei Im Vergleich richtig mies aus (6:31). Gegen Gladbach war, wie erwähnt, alles grausig.
Dafür holte Darmstadt gegen Wolfsburgs neuen Coach Valerien Ismael sogar 59 Comunio-Punkte. Mit Ramon Berndroth als Interim an der Seite kamen sie zudem auf gute 30 Punkte in Freiburg, die aber ihrerseits auf 47 Zähler kamen.
Hertha knallte den Hamburger SV im ersten Spiel von Markus Gisdol gleich 64 Zähler um die Ohren. Die Rothosen kamen nur auf acht. Wer sich noch an die Anfangszeit des Trainers erinnern kann, wird wissen, dass Gisdol schon wieder zur Diskussion stand, ehe seine Änderungen griffen und die Spieler seine Spielweise adaptiert hatten.
Selten große Veränderungen im ersten Spiel
Es lässt sich auf jeden Fall sagen, dass in Spiel 1 nach einem Wechsel selten große Veränderungen vorgenommen werden. Keiner der neuen Trainer veränderte sein Team auf mehr als fünf Positionen. Fünf Wechsel sind jetzt nicht wenig, aber da sind Verletzungen und Sperren, auf die der Coach keinen Einfluss hat, schon hineingerechnet. Meist waren es erheblich weniger personelle Änderungen.


































