Foto: © imago images / Jan Huebner
An dieser Stelle präsentieren wir Spieler, die bei Comunio noch etwas unter dem Radar laufen und ein starkes Preis-Leistungsverhältnis haben. Heute mit dem Mainzer Zweikampfmonster Alexander Hack.
Marktwert: 1.760.000
Punkte: 19
Punkte pro Spiel: 3,17
Darum wird er unterschätzt: Alexander Hack – das ist kein Spieler, der regelmäßig auf dem Cover der Bravo Sport erscheint. Der Mainzer Innenverteidiger ist spielerisch gewiss nicht beim oberen Drittel der Bundesliga dabei und auch sonst keiner dem das Prädikat „Star“ anhängt.
In den letzten Jahren war der 27-Jährige praktische immer ein Teilzeitarbeiter, der mehr oder weniger in der Hälfte der Spiele zum Einsatz kam, in der anderen Hälfte aber auf der Bank oder gar der Tribüne schmorte. Auch in dieser Saison gab sich zunächst ein ähnliches Bild: Jan-Moritz Lichte setzte Hack an den ersten Spielen konsequent auf die Bank und vertraute zunächst dem jüngeren wie talentierteren Luca Kilian. Erst mit der Umstellung auf Dreierkette bekam Hack ab dem 8. Spieltag seine Chance, die er eindrucksvoll zu nutzen wusste.
Das macht ihn so stark: Denn: wenn Hack eines auszeichnet, dann ist es die Zweikampfstärke. Zunächst auch hauptsächlich für seine Kopfballstärke ins Team geholt, legt der Mainzer derzeit Werte hin, die es locker mit den besten der Welt aufnehmen können. 72,2 Prozent seiner Zweikämpfe hat Hack gewonnen. Von allen Spielern, die in dieser Saison mehr als zehn Zweikämpfe geführt haben, ist das der ligabeste Wert – noch vor Mats Hummels!
Am 9. Spieltag gegen Hoffenheim brachte er es gar auf 80 Prozent – ein Wahnsinnswert. Das ganze paart sich außerdem noch mit vielen Ballbesitzphasen – hier ist er zwischen 58 und 98 fast immer aktivster Mainzer – und einer Ballsicherheit die meiste bei einer Passquote von 85 bis 92 Prozent liegt.































