Geheimtipp bei Mainz: Marlon Mustapha

Foto: © imago images / Eibner
An dieser Stelle präsentieren wir jede Woche einen Spieler, der unter dem Radar läuft, ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat und seinen Marktwert schnell steigern könnte. Heute mit Marlon Mustapha vom 1. FSV Mainz 05.

Marktwert: 760.000
Punkte: 4
Punkte pro Spiel: 1,0

 

Darum wird Marlon Mustapha unterschätzt

Marlon Mustapha ist – zumindest was den Marktwert bei Transfermarkt.de betrifft – Stürmer Nummer fünf beim 1. FSV Mainz 05. Der 21-Jährige ist vor dieser Saison in der Bundesliga noch nie in Erscheinung getreten. Mainz hatte den gebürtigen Wiener schon in der U19 von RB Salzburg verpflichtet und ihn nach einem Eingewöhnungsjahr in der Reserve wieder nach Österreich verliehen. Auch in diesem Sommer stand eine Leihe im Gespräch, doch inzwischen, so sagt es auch Trainer Bo Svensson, hat Marlon Mustapha längst Bundesliga-Reife.


Das macht Marlon Mustapha so stark

Mustapha vereint mehrer Stärken, die ein guter Stürmer haben muss: Er zeichnet sich durch Torgefährlichkeit aus, legt aber auch selbst viele Treffer auf, er ist mit mehr als 34 km/h außerordentlich schnell, besitzt mit 1,85 Metern aber dennoch einen wuchtigen Körper, um als klassischer Neuner zu agieren. Zudem ist Mustapha auch technisch durchaus in der Lage, mehrere Gegenspieler auf engem Raum auszudribbeln. 

Egal wo, Mustapha bisher gespielt hat, Scorer waren garantiert: In der U19 Bundesliga kam er in 35 Einsätzen für Mainz auf 26 direkte Torbeteiligungen, in der Reserve in der Regionalliga waren es immerhin 18 in 25 Spielen. Und in der Bundesliga in Österreich kam er in der letzten Saison in 27 Partien auf zwölf Scorer (verteilt auf sechs Tore und sechs Assists), obwohl seine Mannschaft Admira Wacker am Ende abstieg. 

Und nun? Gleich am ersten Spieltag 2022/23 gab Mustapha sein Bundesliga-Debüt. An den bisherigen sieben Spieltagen wurde der aktuelle U21-Nationalspieler Österreichs fünfmal eingewechselt. 

Diese Perspektiven hat Marlon Mustapha

Man muss kein Prophet sein, um zu sehen, dass bei Mainz im Sturm eine personelle Notsituation herrscht. Zwar sind Karim Onisiwo und Jonathan Burkardt im Grunde gesetzt, doch beide pflegen eine enorm intensive Spielweise, sind deshalb verletzungsanfällig, brauchen gelegentliche Belastungspausen und gehören gewiss auch nicht zu den Anwärten auf die Torjägerkanone. 

Soll heißen: Hinter dem Duo wird es schon langsam eng. Delano Burgzorg konnte in der Vorbereitung  viel Werbung in eigener Sache machen, wurde zuletzt aber wegen Disziplinlosigkeiten aus dem Kader geworfen. Marcus Ingvartsen zeigte sich ebenfalls verletzungsanfällig, wurde aber auch in den übrigen Spielen nicht häufiger eingesetzt als Mustapha, der außerdem einen weiteren Vorteil hat: Er kann sowohl klassisch auf der Neun, als Außenstürmer oder als Part einer Doppelspitze agieren und somit jede mögliche Position im Mainzer Sturm annehmen. 

Für weit weniger als eine Million Invest kann man hier praktisch kaum etwas verlieren. Vielmehr noch: Eine Marktwertsteigerung ist mittelfristig bei Mustapha sehr wahrscheinlich, denn es ist gewiss nur eine Frage der Zeit, bis er auch in der Bundesliga weiter fleißig seine Scorer sammelt. 

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