Foto: © imago images / Herbert Bucco

An dieser Stelle präsentieren wir Spieler, die für verhältnismäßig wenig Investment stark punkten oder zumindest ihren Marktwert schnell steigern. Heute mit Kölns Ismail Jakobs.

Als am Freitagabend der Name Ismail Jakobs auf dem Spielberichtsbogen der Partie Köln gegen Hoffenheim auftauchte, dürfte sich selbst so mancher Experte gewundert haben, wer beim FC plötzlich die linke Außenbahn beackert.

Selbst bei Comunio wurde der 20-Jährige erst in letzter Minute beim Tiefstpreis von 160.000 eingefügt. Glück, wer ihn sich noch schnell kaufen konnte: Denn Jakobs lieferte für diesen Spottpreis trotz der Niederlage seiner Mannschaft nicht nur zwei Punkte, er zeigte auch ein richtig starkes Debüt und dürfte gute Aussichten auf weitere Einsätze haben.

Die Top-Elf des 11. Spieltags

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Abwehr: Ozan Kabak (FC Schalke 04) - 10 Punkte | Bildquelle: imago images / Xinhua

Die Werte beim Debüt des gebürtigen Stuttgarters, der seit 2015 für die Kölner Jugend spielte, sind beeindruckend: Jakobs führte viele Zweikämpfe (24), von denen er für einen Außenbahnspieler extrem starke 67 Prozent gewann. Er hatte außerdem viele Ballbesitzphasen (57), schlug bei Köln die meisten Flanken und zog die meisten Sprints an.

Für Insider in Köln mag der Einsatz des nominellen Linksverteidigers keine zwingende Überraschung sein: Vor allem der aktuelle Interimstrainer Andre Pawlak gilt als großer Bewunderer und Förderer Jakobs. Bereits in der letzten Saison blühte er auf der linken Seite unter dem jetzigen FC-Coach in der U23 auf.

Und hätte sich Jakobs zu Beginn der Saison nicht einen Muskelbündelriss zugezogen, hätten wir ihn bestimmt schon früher gesehen. Erst Ende Oktober meldete er sich wieder fit, durfte jetzt nach drei Partien in der Reserve gleich zu den Profis.

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Paderborns ehemaliger Sportdirektor Markus Krösche hätte ihn im Sommer übrigens sehr gern zum Aufstieger gelotst. Als Krösche dann zu Leipzig wechselte, verlief sich das Interesse wieder.

Wie gut die Perspektiven von Jakobs wirklich sind, wird jedoch maßgeblich vom neuen Kölner Trainer abhängen. So lange kann man sich aber noch auf Marktwertsprünge freuen, die es in sich haben. Von Freitag auf Montag stieg er konnte er seine Aktie um fast 400 Prozent steigern

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