Foto: © imago images / Matthias Koch
An dieser Stelle präsentieren wir Spieler, die bei Comunio noch etwas unter dem Radar laufen und ein starkes Preis-Leistungsverhältnis haben. Heute mit Herthas Riesentalent Luca Netz. 

Marktwert: 970.000
Punkte: 4
Punkte pro Spiel: 1,67

Darum wird er unterschätzt: Hertha-Fans wird der Name Luca Netz schon längst ein Begriff sein, außerhalb dieser Bubble dürften aber die wenigsten Fußball-Fans diesen 17-Jährigen auf dem Schirm haben. Auch seine Performance bei seinen ersten Auftritten in der Bundesliga war zumindest bei Comunio jetzt nicht so, dass man sich mit aller Gewalt auf ihn stürzen müsste. Zumal der Linksverteidiger mit Marvin Plattenhardt und Maxi Mittelstädt ja auch noch zwei gestandene Konkurrenten hat, die sich ohnehin schon ein erbittertes Stammplatzduell liefern.

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Das macht ihn so stark: Wer ein wenig tiefer in der Fußball-Thematik steckt weiß ohnehin: Luca Netz ist nicht weniger als eines der größten Talente im deutschen Fußball. Besonders die Kombination aus starkem Defensivverhalten und viel Drang nach vorne zeichnet Netz aus. Die meisten Außenverteidiger konzentrieren ihre Stärken doch zumeist auf Offensive oder Defensive. Hinzu kommt, dass der Linksfuß auch einen sehr starken rechten Fuß hat, was ihn theoretisch auch für die rechte Außenbahn interessant machen könnte.

Und Flexibilität ist ohnehin ein Bonus von Netz: Er kann genauso gut als Außenverteidiger wie als Außenstürmer spielen, auch die Innenverteidigung ist ihm aus der Jugend geläufig. In der U19 war er im vergangenen Jahr in 19 Partien an acht Toren direkt beteiligt. Eine tolle Quote für einen Verteidiger. Als Labbadia bei der Hertha übernahm, zog er Netz sofort zu den Profis hoch und setzte ihn in den letzten vier Spielen allesamt als Joker ein. 

Dieses Potenzial hat er: „Das Ziel muss sein, dass er mehr spielt“, sagt Labbadia. „Wir werden ihn total fördern.“ Vieles deutet also drauf hin, dass Netz selbst in dieser so schwierigen Phase für Hertha immer mehr zum Zuge kommen wird. Zumal Labbadia mit dem Linksverteidiger Duo Plattenhardt/Mittelstädt offenbar nicht wirklich zufrieden ist, was die vielen Rotationen erklärt. 


Mittelfristig ist Netz aber ein Spieler, bei dem es nach oben keine Grenzen gibt. Der 15-malige U17 Nationalspieler hat im letzten Jahr die Fritz-Walter-Medaille in Bronze gewonnen. Die Lobeshymnen gehen aber noch viel weiter: „Das ist kein Jahrhunderttalent, das ist ein Jahrtausendtalent“, sagte ein Jugendtrainer einst über ihn. Und ein anerkannter Scout sagte zuletzt im „Tagesspielgel“: „Es muss schon viel schieflaufen, damit er nicht in der Champions League und der Nationalmannschaft landet.“

Es ist nun also höchste Zeit, auf dieses (noch sehr preiswerte) Pferd aufzuspringen, vor allem dann, wenn man mit Saisonübergang spielt. Die Zeiten, wo Luca Netz als Geheimtipp aufgeführt wird, werden nämlich schon sehr bald der Vergangenheit angehören. 

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Autor: Karol Herrmann

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