Foto: © imago images / Matthias Koch
An dieser Stelle präsentieren wir Spieler, die bei Comunio noch etwas unter dem Radar laufen und ein starkes Preis-Leistungsverhältnis haben. Heute mit dem Herthaner Trainersohn Marton Dardai.

Marktwert: 570.000
Punkte: 3
Punkte pro Spiel: 1,0

Darum wird er unterschätzt: Das könnte mehrere Gründe haben. Zum einen ist Marton Dardai der Sohn von Trainer Pal Dardai, der ja bekanntlich gerne auf eigene Familienmitglieder setzt. Wir erinnern uns: Schon in der letzten Dardai-Amtszeit setzte der Coach regelmäßig auf die Dienste seines ältesten Filius Palko, der inzwischen irgendwo in Ungarn gestrandet ist. Also steht auch hier vielleicht einmal mehr der Vorwurf einer Vetternwirtschaft im Raum. 

Hinzu kommt, dass man sich in diesen Tagen wohl er nicht zuvorderst an Verteidigern bedient, die bei einem Abstiegskandidaten (ja das ist Hertha im Moment) im Kader stehen. Und viele Comunio-Manager dürften womöglich auch noch gar nicht mitbekommen haben, dass Marton Dardai inzwischen mehr oder weniger Stammkraft der Berliner ist.

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Das macht ihn so stark: Zunächst einmal hat Marton Dardai zuletzt zweimal in Folge in der Herthaner Startelf gestanden und durchgespielt. Das alleine ist schon eine Erwähnung wert für einen Spieler, der unter Bruno Labbadia nicht immer im Kader stand. 

Die beiden Einsätze des 19-Jährigen waren außerdem recht beeindruckend. Neben eine gewissen körperlichen Präsenz ist der 1,88-Meter-Hüne auch mit einem feinen Passspiel ausgestattet und ist auch mal in der Lage, einen langen Seitenwechsel punktgenau auf den Mitspieler zu schlagen. Darüber hinaus ist er schnell und darf sogar schon die ein- oder andere Standardsituation treten. Beim 0:2 gegen Wolfsburg war er mit drei Punkten der beste Herthaner.


Dieses Potenzial hat er: Es wäre fatal, Marton Dardai lediglich auf den Trainerbonus zu reduzieren. Der mittlere Dardai-Sohn ist eines der größten Innenverteidiger-Talente Deutschlands und war etwa bei der U17-EM 2019 Kapitän des DFB-Teams. Inzwischen hat er auch schon Wettkampfpraxis in der Regionalliga gesammelt, die aufgrund der Pandemie aber derzeit aussetzt.

Das macht aber nichts, denn Dardai scheint sich dem Niveau der Bundesliga gut anpassen zu können. Und das, obwohl die Konkurrenz bei Hertha hinten groß ist. Aktuell profitiert er zwar noch von den Verletzungen des Duos Boyata und Torunarigha, aber immerhin Omar Alderete hat er inzwischen schon auf die Bank verdrängt. 

Es würde nicht wundern, wenn Dardai auch in den nächsten Wochen in der Berliner Startelf bleibt, was aber so gut wie sicher ist, ist eine Marktwertverdoppelung in kurzer Zeit. Wer jetzt also noch auf diesen Zug aufspringt, bevor es alle anderen merken, kann ein wenig Zinsen einstreichen und damit auch sogar noch ein paar Punkte mitnehmen. 

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Autor: Karol Herrmann

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