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An dieser Stelle präsentieren wir Spieler, die bei Comunio noch etwas unter dem Radar laufen und ein starkes Preis-Leistungsverhältnis haben. Heute mit dem Stuttgarter Youngster Naouirou Ahamada.

Marktwert: 1.320.000
Punkte: 9
Punkte pro Spiel: 3,0

Darum wird er unterschätzt: Nur, wer sich an den letzten beiden Spieltagen den VfB Stuttgart angesehen hat, dürfte mit Naouirou Ahamada vertraut sein. Der 18-Jährige hat kaum Erfahrung im Profibereich der Senioren. Neben einigen Partie für die U23 von Juventus Turin, von wo der defensive Mittelfeldspieler zunächst bis Sommer ausgeliehen ist, wurde Ahamada über die U23 des VfB Stuttgart in der Regionalliga herangeführt, um dann am 20. Spieltag sein Bundesliga-Debüt zu feiern. 

Nachdem sich Orel Mangala dann gegen Hoffenheim verletzte, durfte Ahamada den Vielspieler auf der Sechs an den letzten beiden Spieltagen ersetzen, obwohl es beim VfB durchaus noch erfahrenere Alternativen wie Gonzalo Castro gegeben hätte. Beim 0:4 gegen Bayern gab er dann sein Startelfdebüt, wurde aber schon zur Pause ausgewechselt, was den ein- oder anderen Comunio-Manager eventuell verschreckt haben könnte. 

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Das macht ihn so stark: Zumindest statistisch war sein Auftritt gegen die Bayern in den ersten 45 Minuten erstaunlich: Ahamada gab von allen Stuttgartern die meisten Torschüsse ab (3), brachte 97 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler und gewann die meisten seiner Zweikämpfe (53 Prozent). Bei seinem Bundesliga-Debüt gegen Leverkusen waren es gar bärenstarke 83 Prozent. 

Vor allem aber wusste Ahamada im Spiel gegen die TSG Hoffenheim zu überzeugen, wo er mit schnellen Solos durch das Zentrum und trickreichen Lösungen auffiel, gar ein wenig an den Stil von Naby Keita erinnerte. In allen drei Auftritten gab das für den Bundesliga-Neuling drei Punkte. 

Die Comunio-Nationalelf

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Tor: Stefan Ortega (Arminia Bielefeld, 86 Punkte). Hat sich der Bielefelder redlich verdient. Ein Rätsel, warum er nicht seit Jahren bei einem Top-Klub spielt. © imago images / Sportfoto Rudel

Dieses Potenzial hat er: Lob gab es bereits von seinen Vorgesetzten für die wenigen Auftritte: „Seine Körpersprache und seine Präsenz haben mir richtig gut gefallen. Er hat sehr mutig gespielt und gut verteidigt“ sagte Trainer Pellegrino Matarazzo. Sportdirektor Sven Mislintat ergänzte nach dem Spiel gegen Hoffenheim: „Er hat eindrucksvoll bewiesen, dass er kicken kann.“ Nicht ganz unerwähnt sollte auch sein, dass Ahamada in Frankreich – wie man inzwischen etwas inflationär sagt – zu den größten Talenten Frankreichs gehört. Für die U-Nationalmannschaften hat er schon zahlreiche Spiele auf dem Buckel – oft an der Seite von Bayerns Tanguy Nianzou.

Noch ist es nicht genau abzusehen, wann Mangala wieder zurückkehrt und es dürfte dann auch klar sein, dass der Belgier sich seinen Stammplatz wieder zurückholt. Dennoch kann Ahamada im restlichen Verlauf der Saison eine gute Ergänzung sein, die vielleicht auch etwas mehr Power nach vorne ausstrahlt als das so viel gelobte Duo Endo/Mangala. 


Und auch langfristig könnte sich die Investition lohnen: Bei einem Nicht-Abstieg greift eine Kaufpflicht (1,5 Mio.). Damit hat Ahamada praktisch jetzt schon einen langfristigen Vertrag beim VfB. Und wer weiß, ob Endo und Mangala nach diesen Auftritten nicht noch Begehrlichkeiten bei viel größeren Klubs wecken. Es würde nicht wundern. Zumindest aber dürften mit dem jungen Franzosen bis zum Ende der Länderspielpause noch ein paar Zinsen einzustreichen sein. 

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Autor: Karol Herrmann

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