Foto: © imago images / Sportfoto Rudel

An dieser Stelle präsentieren wir Spieler, die bei Comunio noch etwas unter dem Radar laufen und ein starkes Preis-Leistungsverhältnis haben. Heute mit dem Stuttgarter Edeljoker Philipp Klement. 

Marktwert: 2.350.000
Punkte: 10
Punkte pro Spiel: 5,0

Darum wird er unterschätzt: Philipp Klement ist bisher noch nicht wirklich beim VfB Stuttgart angekommen. Mit großen Vorschusslorbeeren im Sommer 2019 aus Paderborn gekommen, konnte sich der 28-Jährige noch nicht über die Rolle des Edeljokers hinaus arbeiten. Und auch in dieser Saison sieht es wieder danach aus: In allen vier bisherigen Pflichtspielen 2020/21 kam Klement von der Bank. Das dürfte Comunio-Manager abschrecken.

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Das macht ihn so stark: Ein Blick in die Vita genügt: 2018/19 war Klement mit 16 Saisontoren und sieben Assists der überragende Spieler der 2. Bundesliga und führte den SC Paderborn praktisch im Alleingang in die Beletage des deutschen Fußballs. Das große Faustpfand des Mittelfeldspielers sind dabei die hoch gefährlichen Standards.

Nach der Corona-Pause konnte er Stuttgart mit einigen Startelf-Einsätzen und zwei Torvorlagen noch beim Aufstieg helfen. Und auch in seinen bisherigen drei Joker-Einsätzen 2020/21 hat er schon einen Assist geliefert. Kommt Klement ins Spiel, steht bereits fest: Er ist der Mann für die ruhenden Bälle.

Dabei kommt ihm vor allem zugute, dass sich Stuttgart extrem abschlussfreudig präsentiert: Nur Leipzig und Bayern haben an den ersten drei Spieltagen mehr Torschüsse abgegeben. Und Klement ist dabei mit seinen gefährlichen Freistoßflanken und Ecken oft involviert.

Besonders beeindruckend seine Performance am 1. Spieltag gegen Freiburg, als er erst nach 60 Minuten ins Spiel kam und dennoch sechs Torschussbeteiligungen verbuchen konnte. Die zweitmeisten der gesamten Partie. Und auch mit 41 Ballbesitzphasen (deutlich mehr als Gonzalo Castro, für den er nach einer Stunde gekommen war), zeigte er deutlich auf, wie wichtig er für das Stuttgarter Spiel sein kann.

Klement wurde so am 1. und am 3. Spieltag mit jeweils fünf Punkten belohnt und dürfte gemessen an seiner Einsatzzeit von nur 53 Minuten so ziemlich der effizienteste Comunio-Spieler dieser noch jungen Saison sein.


Dieses Potenzial hat er: Natürlich drängt Klement inzwischen auch in die Startelf. Im zentralen Mittelfeld kann er auf der Sechs, der Acht oder auf der Zehn spielen. Er ist aber dennoch das beste Beispiel dafür, dass sich Joker manchmal sogar deutlich mehr lohnen können als Stammspieler. Ist Klement im Spiel, ist er nicht zuletzt dank seiner Standards auch meist in Abschlussaktionen involviert. Und das macht in so hoch attraktiv.

Der Marktwert macht ihn aktuell noch zu einem Schnäppchen. Spätestens in zwei, drei Wochen dürfte sich das Potenzial des Stuttgarters aber auch bei Comunio herumgesprochen haben. Also besser schnell zuschlagen!

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Autor: Karol Herrmann

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